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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Ganz schön lecker

Am Dienstagmorgen versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6A und 6B in der Cafeteria. Zunächst verwandelten sich die Kids in circa 40 kleine Köchinnen und Köche, um an sechs verschiedenen Stationen ein gesundes Frühstück für alle zu zaubern. Darunter: die Käseburger-Station, die Salamiburger-Station, die Milchshake-Station, die Fingerfood-Station, die Dip-Station und die „Fruit-Dream“-Station. Die Idee: die Schülerinnen und Schüler durch das gemeinsame Zubereiten, Aufräumen und Frühstücken an die Grundlagen einer gesunden, ausgewogenen Ernährung heranzuführen und das Beste daran: Es macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch noch die Gemeinschaft. Nachdem das Buffet also fertig angerichtet war, konnte gemeinsam gegessen werden und anschließend ging es glücklich und gesättigt in die Klassen zurück.

Auf nach Bielefeld

Frühmorgens an einem Montag Ende September versammelten sich 55 kleine Gestalten, ihre sechs großen Klassenpatinnen aus der Stufe 10 sowie die Klassenlehrerteams der 5A und 5B am Ostbad: die erste kleine Klassenfahrt stand an und zwar…. Trommelwirbel: nach Bielefeld! Nach einer lustigen Busfahrt starteten wir im Park mit einigen Teamspielen mit den Patinnen. Egal ob Sackhüpfen, Zitronenlauf oder der gordische Knoten, eins ist gewiss: Ohne Teamwork läuft nichts! Nach einem sonnigen Vormittag im Park gab es erstmal ein leckeres Mittagessen in der Jugendherberge. Der Nachtisch war natürlich Pudding in allen Variationen – denn wir waren ja in der Heimatstadt von Dr. Oetker!

So gestärkt ging es im Anschluss weiter zum Wahrzeichen Bielefelds, der berühmten Sparrenburg. Dort absolvierten beide Klassen das Sparrenburg-Quiz und fanden viel Interessantes über das 800 Jahre alte Gebäude heraus – toller Ausblick inklusive. Danach folgten Turmbesteigung, Eisessen und ein Besuch im nahegelegenen Wildpark Olderdissen. Nach dem Abendessen (natürlich mit Puddingdessert!) hatten die Paten etwas Besonderes geplant. Einige Teilnehmer wurden plötzlich zumindest optisch zu nun ja… Teilnehmerinnen. Wir waren sehr beeindruckt von unseren Laufstegschönheiten! Viel später am Abend fielen dann den meisten Kindern die Augen zu. Am nächsten Morgen ging es glücklich, aber etwas verschlafen zurück nach Münster. Wir freuen uns auf die nächste Klassenfahrt! 

Platz 6 für die SchlaunManufaktur

Was für ein tolles Abstimmungsergebnis. Vielen Dank für eure / Ihre großartige Unterstützung! Die 500€-Prämie ist dem Schlaun nun also schon mal sicher.

Ob unser Schlaun-Projekt darüber hinaus noch zusätzliche Fördermittel durch die Sparkasse erhält, liegt ab jetzt nicht mehr in unserer Hand. Nach Ablauf der Votingphase bewertet nämlich eine Jury den jeweiligen Beitrag und kann den Förderbetrag (je Idee!) auf bis zu 5.000 Euro aufstocken. Mal sehen, ob unsere SchlaunManufaktur auch hier überzeugen kann? … Es lohnt sich weiterhin die Daumen zu drücken!

Vielen Dank, dass ihr / Sie für unser Kreativprojekt abgestimmt habt / haben. Die SchlaunManufaktur hat sich über die 601 Stimmen riesig gefreut.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle zudem auch an den Förderverein unserer Schule. Ohne den wirklich sehr (!) spontanen Einsatz hätten wir unser Projekt gar nicht erst bei der Sparkassen-Aktion listen können. Danke!

Happy Manufaktur – Happy Schlaun!

Laufen für einen noch schöneren Schulhof – Unser Schlaunlauf

Bei frischen Temperaturen und angenehmem Laufwetter gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes, um möglichst viele Runden für einen guten Zweck zu laufen.
Der Sponsorenlauf ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres Schulkalenders. Er verbindet sportliche Aktivität mit sozialem Engagement. Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld auf die Suche nach Sponsorinnen und Sponsoren gemacht. Das können Eltern, Verwandte, Nachbarn oder auch Freunde sein. Für jede gelaufene Runde spenden die Sponsoren dann einen vorher festgelegten Betrag.
In diesem Jahr kommen die Erlöse unter dem Motto „Das Schlaun läuft für einen neuen Schulhof“ dem Schlaun selbst zugute. Für die Neugestaltung des Schulgeländes gibt es noch einiges zu tun. Auf der Wunschliste stehen zum Beispiel neue Sitzgelegenheiten, Überdachungen, ein Bewegungsparcours und neue Pflanzen.
Um kurz nach halb neun morgens ging’s los: Die Läuferinnen und Läufer starteten in mehreren Gruppen, eingeteilt nach Altersstufen. Egal ob Unter-, Mittel- oder Oberstufe – alle waren mit vollem Einsatz dabei. Besonders motivierend war der Applaus der Lehrerinnen, Lehrer, Mitschülerinnen und Mitschüler, die entlang der Laufstrecke standen und die Läuferinnen und Läufer lautstark anfeuerten.
Einige Lehrerinnen und Lehrer haben sich auch selbst an den Start gewagt und haben ein paar Runden im Wienburgpark gedreht.
Der Sponsorenlauf im Wienburgpark hat einmal wieder gezeigt, wie gut wir als Schulgemeinschaft zusammenhalten. Dank der Läuferinnen und Läufer, der Helferinnen und Helfer und der Sponsoren war das Event ein voller Erfolg.
Ein großes Dankeschön geht an alle, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung so gut gelaufen ist. Insbesondere danken wir den vielen Sponsorinnen und Sponsoren, denn ohne sie wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen.

Amsterdam-Exkursion des LK Geschichte der Q2

Die Schülerinnen und Schüler wollten der Frage nachgehen, warum die Hauptstadt der Niederlande, die seit dem 17. Jh. als Jerusalem des Westens bezeichnet wurde und 350 Jahre lang ein sicherer Ort für Juden war, während der Nazi-Diktatur die höchste Zahl jüdischer Opfer in Westeuropa verzeichnete. Auf diesem Wege sollte das Thema aus der Perspektive eines der von Nazi-Deutschland besetzten Länder Westeuropas betrachtet werden.

Zunächst besuchte der Kurs den königlichen Palast, um sich ausführlicher mit der Geschichte der Niederlande zu beschäftigen. Dann boten ein Besuch des Jüdischen Viertels mit der portugiesischen Synagoge, der Hollandschen Schouwburg und dem Holocaust Museum tiefe Einblicke in das jüdische Leben vor und während des 2. Weltkrieges. Ein für alle beeindruckender Höhepunkt war die Besichtigung des Anne-Frank-Hauses.

Natürlich durfte auch ein Besuch des Rijksmuseums mit seinen über 8000 Objekten niederländischer Kultur, darunter Meisterwerke von Rembrandt, Van Gogh und Vermeer nicht fehlen.

Am Ende waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion einig, dass diese drei Tage „Unterricht am anderen Ort“, nämlich an Orten des Geschehens, einen erheblichen Beitrag zur Sensibilisierung für ein Thema geboten haben, bei dem nach den Worten Adornos die Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, bis und gerade heute die allererste an Erziehung und Bildung sein sollte.

Kunstunterricht vor Originalen

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit der jüngst verstorbenen Künstlerin Rebecca Horn führte der Weg des Leistungskurses Kunst zum Zwinger. So richtig lang war dieser Weg aber tatsächlich nicht: Nur 500 Meter von der Schule entfernt konnten die Schülerinnen und Schüler das historische Gebäude mitsamt der Kunstinstallation erkunden. Bei dem Rundgang durch die Ruine wurde Horns Werk, welches im Rahmen der „Skulptur Projekte Münster“ im Jahr 1987 entstand und sich mit der Vergangenheit des Zwingers auseinandersetzt, auf ganz besondere Weise erfahrbar. Insbesondere die Verbindung von Kunst, Natur, Geschichte und Gegenwart, welche durch die Installation „Das gegenläufige Konzert“ geschaffen wird, hat dabei nachhaltig beeindruckt. Schon beim Betreten des Mahnmals war der Kurs von der emotionalen Atmosphäre überwältigt. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der unmittelbare Bezug bzw. die direkte Auseinandersetzung mit Originalen vor Ort für das Erfahren von Kunst sein kann.