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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Schulfest am Schlaun-Gymnasium begeistert mit Spiel, Musik und Gemeinschaft

Bei sommerlicher Stimmung verwandelte sich das Schulgelände ab 15.30 Uhr in einen lebendigen Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Gäste.

Das vielseitige Programm bot für alle Altersgruppen zahlreiche Attraktionen. Die einzelnen Klassen hatten kreative Mitmachaktionen vorbereitet, darunter eine Escape Challenge, Dosen-Hockey, eine Bottle-Flip-Challenge, eine Fahrradwaschaktion, eine Tattoo- und Schminkstation, eine Mocktailbar, eine Bücherbörse sowie verschiedene Bastel- und Verkaufsstände. Für das leibliche Wohl sorgten von den Eltern gespendete Salate und Kuchen, Würstchen sowie Waffeln, Fruchtspieße und weitere Snacks.

Auf der Bühne eröffnete die Schulleiterin Frau Langenberg gemeinsam mit SV-Vertreterinnen das Fest. Musikalisch wurde das Publikum durch Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge unterhalten. Dabei erklangen unter anderem die Songs „Riptide“, „Stumblin’ In“, „Zombie“ und „Black Sheep“. Außerdem wurden besondere Leistungen von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Schlaun-Ehrungen gewürdigt.

Ein weiterer Höhepunkt war das traditionelle Basketballspiel „Schüler gegen Lehrer“, das am Abend zahlreiche Zuschauer anzog und für spannende Unterhaltung sorgte.

Das Schulfest zeigte eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftsgeist in der Schulgemeinschaft des Schlaun-Gymnasiums steckt. Die gelungene Mischung aus Spiel, Musik, sportlichen Aktivitäten und Begegnungen machte den Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis und zu einem gelungenen Abschluss des Schuljahres.

Persönliche Begegnungen stärken Demokratieverständnis am Schlaun-Gymnasium

Im Mittelpunkt stand das Thema „Fliehen und Ankommen“. In drei Workshops setzten sich die Jugendlichen mit den Ursachen von Flucht, den Herausforderungen des Ankommens in Deutschland sowie mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem direkten Austausch mit Geflüchteten und Mitarbeitenden der Fachstelle Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten des Sozialamtes Münster. Die persönlichen Schilderungen ermöglichten authentische Einblicke in Lebensgeschichten von Geflüchteten und in die Herausforderungen, vor denen Geflüchtete, aber auch die aufnehmenden Kommunen stehen. Die offene Gesprächsatmosphäre trug dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Perspektivwechsel zu ermöglichen.

Gemeinsam wurde in Workshops darüber diskutiert, wie Vorurteilen und rechtsextremen Ressentiments begegnet werden kann und welche Bedeutung Zivilcourage und demokratische Werte im Alltag haben.

„Demokratie wird nicht allein im Unterricht vermittelt – sie entsteht vor allem durch Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verständnis“, betont die Schule. Der Tag der Demokratiebildung habe eindrucksvoll gezeigt, wie politische Bildung durch persönliche Gespräche lebendig werde und junge Menschen dazu ermutige, Verantwortung für ein respektvolles und demokratisches Miteinander zu übernehmen.

Eine vorbildliche Aktion!

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8B haben im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens zum Thema Müll die Uferbereiche des Aasees von Plastikresten, Flaschen und Verpackungen befreit.

Auch auf dem Weg vom Schlaun zum Aasee wurde an der Promenade kräftig gesammelt. Eineinhalb große Müllsäcke kamen zusammen und zudem ein Sack nur mit Pfandflaschen.

Dankenswerterweise durften die Schülerinnen und Schüler für die Aktion die Tretboote der Segelschule Overschmidt kostenlos nutzen.

Abschlussfahrt der 10. Klassen nach Berlin – Fünf Tage zwischen Geschichte, Politik und Großstadtflair

Auf dem Programm standen politische Bildung, spannende Einblicke in die deutsche Geschichte, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und natürlich jede Menge gemeinsame Erlebnisse.

Schon früh am Montagmorgen traf sich die Reisegruppe um 6 Uhr in der Eingangshalle des Münsteraner Hauptbahnhofs. Trotz der ungewohnten Uhrzeit war die Stimmung bestens, und pünktlich um 6:24 Uhr setzte sich der Zug Richtung Berlin in Bewegung. Nach der Ankunft um 9:45 Uhr ging es direkt weiter zur ersten Erkundungstour. Während einer Stadtrundfahrt unter dem Motto „Berlin im Überblick“ konnte die Gruppe viele bekannte Sehenswürdigkeiten entdecken – vom Brandenburger Tor bis zum Fernsehturm.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es los zu einer ersten Stadterkundung rund um Reichstag, Brandenburger Tor und der Prachtstraße Unter den Linden. Die Schülerinnen und Schüler hatten in der Schule zuvor Referate zu wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbereitet, die sie während ihres Aufenthalts in Berlin an den entsprechenden Orten präsentierten. Dann gab es Gelegenheit, die Umgebung auf die eigene Faust zu erkunden und erste Eindrücke vom Berliner Großstadtleben zu sammeln.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der deutsch-deutschen Geschichte. Am Vormittag besuchten die Schülerinnen und Schüler die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Die Führung durch das ehemalige Untersuchungsgefängnis der DDR vermittelte eindrucksvoll, wie politische Verfolgung und Überwachung in der deutschen Teilungsgeschichte funktioniert haben. Am Nachmittag folgte eine weitere wichtige Station: die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Dort wurde anschaulich deutlich, welche Auswirkungen die Teilung Berlins auf das Leben der Menschen hatte.

Auch am Mittwoch blieb die Vergangenheit präsent. Nach dem Frühstück führte eine Führung zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren mehr über die Bedeutung des Mahnmals und besuchten anschließend den Ort der Information. Die intensive Auseinandersetzung mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur hinterließ bei vielen bleibende Eindrücke. Danach lockerte ein Stadtbummel mit freier Zeit das Programm auf. Am Abend wartete ein besonderes Highlight: die Führung durch die Berliner Unterwelten. Ob Bunker, U-Bahn-Anlagen oder Relikte aus dem Kalten Krieg – die verborgenen Seiten Berlins sorgten für Spannung und so manche Überraschung.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Politik. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke besuchte die Gruppe den Deutschen Bundestag. Neben der Teilnahme an einer Plenarsitzung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit dem Abgeordneten persönlich ins Gespräch zu kommen und Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. Für viele war es beeindruckend, Politik dort zu erleben, wo wichtige Entscheidungen für das ganze Land getroffen werden. Nach dem gemeinsamen Besuch der gläsernen Kuppel des Reichstagsgebäudes und einem gemeinsamen Essen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses blieb noch Zeit, die Stadt weiter zu erkunden und sich für den Abend schick zu machen. Denn bei der Schülerdisco „Dlight Party“ im Berliner Club Matrix wurde am letzten Abend gefeiert und getanzt.

Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach dem Frühstück und Packen konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem letzten Stadtrundgang noch einmal Berliner Luft schnuppern, Souvenirs kaufen oder Lieblingsorte besuchen, bevor sie die Heimreise nach Münster antraten.

Was bleibt sonst noch zu sagen? Die Großstadt Berlin stellte eine Reihe Schülerinnen und Schüler vor ganz neue Herausforderungen: sich in einer so großen Stadt zu orientieren (Ja, es gibt in Berlin nicht nur eine Bernauer Straße.), den ÖPNV zu nutzen (Tickets müssen bei Antritt der Fahrt gestempelt werden, das geht aber nicht immer im Zug.) oder auch in die S- oder U-Bahn ein- und auszusteigen (Da kann sich auch schon einmal eine Tür schließen, bevor die ganze Gruppe eingestiegen ist, oder die Ausstiegshaltestelle so schnell kommen, dass sie schlafend verpasst wird.) – täglich konnten Schülerinnen und Schüler Erfahrungen fürs Leben sammeln.

Letztendlich bot die Berlinfahrt weit mehr als nur einen Tapetenwechsel. Sie verband spannende Einblicke in Geschichte und Politik mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden. Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen war die Abschlussfahrt ein gelungener Abschluss ihrer gemeinsamen Mittelstufenzeit – lehrreich, abwechslungsreich und vor allem unvergesslich!

„Der Zauberer von Oz“ feiert Premiere

Zehn Kulturbausteine, rund 230 Schülerinnen und Schüler, ein Jahr intensiver Vorbereitung, unzählige Stunden voller Kreativität, Engagement und Teamarbeit – all das mündete in einer Aufführung, die das Publikum begeisterte. Vielen Dank an euch alle für euren großartigen Einsatz und für diesen unvergesslichen Premierenabend am 3. Juli in der Schlaunhalle!

Das von Frank L. Baum 1900 veröffentlichte Kinderbuch „Der Zauberer von Oz“ erzählt eine beeindruckende zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut, Selbstvertrauen und die Suche nach den eigenen Stärken. Die talentierten Schauspielerinnen und Schauspieler des Kulturbausteins „Theater“ unter der Leitung von Herrn Lucke und Frau Holtmannspötter holten die Geschichte eindrucksvoll in die Gegenwart.

Im Mittelpunkt steht das Mädchen Dorothy, das gemeinsam mit seinem Hund Toto durch einen Wirbelsturm in das geheimnisvolle Land Oz gelangt. Um wieder nach Hause zu finden, macht sie sich auf den Weg in die Smaragdstadt, um den mächtigen Zauberer von Oz um Hilfe zu bitten. Unterwegs begegnet sie einer Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, einem Blechmann, der sich nach einem Herzen sehnt, und einem ängstlichen Löwen, der Mut sucht. Gemeinsam bestehen die Vier zahlreiche Abenteuer und stellen sich schließlich der bösen Hexe des Westens. Am Ende erkennen sie, dass all das, wonach sie gesucht haben, längst in ihnen selbst steckt.

Die Bühne der Schlaunhalle verwandelte sich an diesem Abend in das magische Land Oz. Magische Schauspielszenen, fantasievolle Figuren und mitreißende Dialoge wurden durch zauberhafte Tänze des Kulturbausteins „Tanz“ unter der Leitung von Frau Krechel und Frau Dünnhaupt ergänzt.

Für besondere Atmosphäre sorgten die unterhaltsamen Videoeinspielungen und Special Effects des Kulturbausteins „Foto und Film“ unter der Leitung von Herrn Tulumoglu. Auch die akrobatischen Darbietungen des Kulturbausteins „MoveExtreme“ unter der Leitung von Frau Staats entführten das Publikum in die faszinierende Welt von Oz.

Märchenhaft gestaltete Kostüme der Kostümwerkstatt unter der Leitung von Frau Jung sowie die liebevoll entworfenen Bühnenbilder des Kulturbausteins „Bühnenbild“ unter der Leitung von Frau Hellmann und Frau Wilhelms verliehen der Inszenierung ihren ganz besonderen Zauber. Ergänzt wurden sie durch die aufwändig gefertigten Bühnenelemente der Holzwerkstatt unter der Leitung von Herrn Schulte Wörmann und Herrn Caffier, die die Welt von Oz erschufen.

Für die musikalische Gestaltung sorgten der Chor unter der Leitung von Frau Dr. Batyuk sowie die Schulband – Instrumental unter der Leitung von Frau Leube. Mit ihren Liedern verliehen sie den Szenen zusätzliche Emotionen und rundeten das Gesamterlebnis musikalisch ab.

Was wäre eine solche Produktion ohne eine funktionierende Bühnentechnik? Der Kulturbaustein „Bühnentechnik“ unter der Leitung von Herrn Reckmann verwandelte – wie das im Anschluss gezeigte Making-of eindrucksvoll zeigte – die alte Turnhalle in einen professionellen Theatersaal. Neben dem Bühnenaufbau sorgte das Team für eine stimmungsvolle Beleuchtung, perfekte Tontechnik und einen reibungslosen Ablauf der gesamten Aufführung.

So viele kreative Ideen, so viel Liebe zum Detail und so viel gemeinsames Engagement machten diesen Abend zu etwas ganz Besonderem. Das Publikum dankte allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Zum Abschluss bat Frau Langenberg die Leiterinnen und Leiter aller Kulturbausteine gemeinsam mit ihren Gruppen auf die Bühne – ein bewegender Moment, der den Gemeinschaftsgedanken der Kulturschiene sichtbar machte.

Mit dieser Inszenierung hat die Kulturschiene das zauberhafte Theaterstück liebevoll und lebendig auf die Bühne der Schlaunhalle gebracht und gezeigt, was gemeinsames kreatives Arbeiten bewirken kann.

WIR.GESTALTEN.KULTUR. WIR SIND SCHLAUN. – Das war an diesem Premierenabend mehr als spürbar zu erleben!

Herzliche Glückwünsche an unsere besondere Abiturientia 2026!

Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst mit anschließender Zeugnisübergabe in der Kreuzkirche wurden die Abiturientinnen und Abiturienten mit ihren Eltern von der jetzigen Q1 am Schlaun mit Sekt empfangen, um auf diesen besonderen Tag anzustoßen.

Unter dem Motto „AbiVegas – um jeden Punkt gepokert“ feierte die Stufe ihren Abschluss abends in Handorf mit fantastischem Essen und leckeren Cocktails. Der Abend wurde begleitet von vielen emotionalen Reden, bei denen bei uns Lehrerinnen und Lehrern, aber auch bei den Schülerinnen und Schülern so manches Tränchen floss.

Das Schlaun verabschiedet damit einen Jahrgang, der nicht nur durch seine besondere Entstehung und Zusammensetzung, sondern auch durch sein Engagement, seinen Zusammenhalt und seine Herzlichkeit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Euch allen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten ,wünschen wir alles Liebe und Gute für eure Zukunft, wohin auch immer euer Weg euch führen wir. Der nächste Schritt gehört euch!

Und das sind unsere Abiturientinnen und Abiturienten 2026:

Artin Abadei, Sarah Abu-Isbeih, Arun Ahmad, Zewa Al Sino, David Amelung, Marie Arracher, Lotta Brunner, Hassan Charafeddine, Hanna Czauderna, Luis Dämmer, Celine Dhaini, Roman Dorodnikov, Lilly Elmenhorst, Eliana Epp, Julia Malena Ernst, Felix Glasar, Yussra Halimi, Endrit Hasani, Leonie-Sophie Haubrich, Aleksander Hugenroth, Henrike Hülsmann, Mohammad Parsa Jamhiri, Mija Jozic, Jannis Köster, Josefa Kreysing, Leo Krimphoff, Lenny Kuntze, Timo Kwasny, Dominik Laurenz, Patricia Leksy, Sarah Löwe, Enna Lübken, Yasmin Mateus-Drewes, Iman Mehdi, Burak Mehmet Meral, Emil Meyer, Gabrielle Joy Naseri Ifah, Lea Neuer, Alexander Ott, Luise Pfeiffer, Oskar Fridolin Rohwetter, David Schmitz, Toni Sextro, Paul Stengel, Leon Tacij, Eric Leon Thurner, Maria Tsaknakis, Athanasia Tsitaki, Elisei Vizitiu, Milla Vrede, Anna Vuong, Vincent Wagner, Victoria Wasin, Tobias Weller, Julian Wilkes