• Start
  • Margarete Schnieders-Milden

Autor: Margarete Schnieders-Milden

Homeschooling mal anders 😊

„WĂ€hrend der Zeit, als ich und viele andere wegen des Lockdowns zu Hause arbeiten mussten, kam mir eine Idee. Da ich mich schon vorher in meiner Freizeit viel mit der App ,,Stop Motion Studio‘‘ beschĂ€ftigt habe, wollte ich unsere jetzige Situation wĂ€hrend des Homeschoolings als Stop-Motion-Film umsetzen. Der Begriff „Stop-Motion“ bedeutet, dass durch viele, schnell hintereinander abgespielte Fotos ein kurzes Video entsteht. Dazu macht man ein Foto einer Figur, bewegt sie ein bisschen und macht noch ein Foto. Dies wiederholt man so lange bis es so aussieht, als ob die Figur z. B. rennt, redet oder andere Sachen macht.“

Seine MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒler und Lehrerinnen und Lehrer waren so begeistert, dass die Schule diesen Film auf dem hauseigenen Youtube-Kanal veröffentlicht. Viel Spaß beim Zuschauen dieses sehr gelungenen Stop-Motion-Films von Emil. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufĂ€llig 😊 
 Hier der Film:

Ehemalige spenden iPads fĂŒr die Neuen – Digitaler Start ist gesichert: Schlaun-Ehemaligen-Verein stiftet Tablets fĂŒr FĂŒnftklĂ€ssler

Mittlerweile haben sich mehr als 20 Ehemalige bereit erklĂ€rt, jeweils ein iPad zu finanzieren – der Verein stockt diese Zahl aus eigenen Mitteln auf 30 GerĂ€te auf. Damit steht bereits jetzt fest: Alle SchĂŒler, die im Sommer 2021 am Schlaun-Gymnasium anfangen werden, können sich auf einen digital-starken Start verlassen.

Mit seiner Aktion will der Verein dabei helfen, die LĂŒcke zu fĂŒllen, die der Rat der Stadt MĂŒnster mit seinem Beschluss einer 50-prozentigen iPad-Ausstattung der fĂŒnften Klassen aufgetan hatte. Die GerĂ€te werden den Eingangsklassen wĂ€hrend des gesamten Schuljahres zur VerfĂŒgung gestellt. Auf der RĂŒckseite der iPads wird der Name des Paten gedruckt: Auf diese Weise ergibt sich eine sichtbare Beziehung zwischen den Ehemaligen und den Neuen am Schlaun – ein Zeichen fĂŒr konkrete Verantwortung und UnterstĂŒtzung.

FigureRunning – Sportunterricht in Corona-Zeiten

DafĂŒr hat sich jede SchĂŒlerin und jeder SchĂŒler einen Buchstaben aus unserem Schulnamen ausgesucht, um draußen eine Strecke zu joggen, die genauso aussieht, wie der ausgewĂ€hlte Buchstabe. WĂ€hrend man den Buchstaben lĂ€uft, benutzt man eine Tracking-App, um dann den Buchstaben als Aufzeichnung in einer virtuellen Karte nach Beenden der Strecke zu erhalten. Aus diesen Aufzeichnungen wurde dann in einer Collage der Name unserer Schule wieder zusammengesetzt. Eine tolle Idee, die zur Nachahmung einlĂ€dt!

Neues Team – neuer Raum: Die Beratung am Schlaun stellt sich neu auf

Beratung am Schlaun funktioniert gut.  Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die unter den Kolleginnen und Kollegen durchgefĂŒhrt wurde. FĂŒr viele Bereiche gibt es feste Ansprechpartner (z.B. Berufsberatung, Laufbahnberatung, Lerncoaching, Begabtenförderung u.v.m.). Die neuen Beratungslehrerinnen wollen das Beratungskonzept nun um ein Beratungsteam, dem sich nach erfolgter Ausbildung noch weitere Kolleginnen und Kollegen anschließen werden, erweitern mit einem eigenen Beratungsraum und festen Sprechstunden. So können sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bei Bedarf an die Beratungslehrerinnen wenden. Denn es gibt bisweilen Probleme, die nicht unbedingt mit dem eigenen Klassen- oder Fachlehrer „zwischen TĂŒr und Angel“ besprochen werden können, die aber gleichzeitig auch nicht direkt ein Fall fĂŒr die Schulsozialarbeit sind. Hier sieht das neue Beratungsteam sein Aufgabenfeld.

Neu gestaltet wurden nicht nur der Beratungsraum, sondern auch der „Chillraum“ fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und das Selbstlernzentrum fĂŒr die Oberstufe. Dieser Raum liegt nun im 3. Stock und bietet die nötige Ruhe zum eigenstĂ€ndigen Lernen in Freistunden.

„i-Pad-Aktion“ fĂŒr einen guten Start der zukĂŒnftigen FĂŒnftklĂ€ssler

Bereits in der 5. Klasse sollen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in die digitale Welt einsteigen und ihre Kompetenzen in der vielfĂ€ltigen Internetnutzung ausbilden. Der Ehemaligen-Verein sammelt dazu „Sponsoren“ und Spenden zum Erwerb von iPads, die den Eingangsklassen dann wĂ€hrend des gesamten Schuljahres zur VerfĂŒgung stehen.

Sabine Hemsing-Thiel, die Vorsitzende des Ehemaligen-Vereins, konnte der Schuldirektorin Sabine Langenberg nach wenigen Tagen bereits eine Zusage ĂŒber das erste Dutzend Tablets geben.

Weitere Informationen zur Aktion und zum aktuellen „Pegelstand“ finden Sie auf der Ehemaligen-Seite. [= http://www.schlaun-gymnasium.de/leben/schulgemeinde/#ehemalige]

Kein Ruhestand fĂŒr Herrn Dr. Kiefhaber?!

Ganz coronakonform haben wir uns fĂŒr das Interview zu einem Videotelefonat auf Teams verabredet. Herr Dr. Kiefhaber kam gerade aus der Schule, wo er seine SchlĂŒssel abgegeben hat, aber auch noch Fotos von Kolleginnen und Kollegen fĂŒr die Fotogalerie im Eingangsbereich des Schlaun gemacht hat.

Herr Dr. Kiefhaber kennt das Schlaun aus beiden Perspektiven, der des SchĂŒlers und der des Lehrers. Sein eigenes Abitur im Jahr 1974 liegt schon lange zurĂŒck und natĂŒrlich hat sich in dieser Zeit viel verĂ€ndert. Eine einzige AG gab es damals am Schlaun: eine von SchĂŒlern organisierte Foto-AG. So hat er schon zu Schulzeiten Fotos fĂŒr die SchĂŒlerzeitung gemacht.

Zum Schuljahr 2001/2002 kehrte Herr Dr. Kiefhaber dann als Lehrer fĂŒr Deutsch, katholische Religion und Philosophie an das Schlaun-Gymnasium zurĂŒck. Nach seiner Promotion und TĂ€tigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UniversitĂ€t MĂŒnster hatte er sich fĂŒr den Beruf als Lehrer entschieden und das nicht bereut. Obwohl der Lehrerberuf nicht seine erste Wahl gewesen sei, sei er immer gerne Lehrer gewesen. Er habe gerne unterrichtet und sich als Klassenleiter immer sehr persönlich fĂŒr jede SchĂŒlerin und jeden SchĂŒler verantwortlich gefĂŒhlt. Am Schlaun-Gymnasium hat er die besondere AtmosphĂ€re geschĂ€tzt, die ganz anders sei als an anderen Schulen, an denen er unterrichtet hatte. Er hĂ€tte sich auf jeden Fall immer wieder fĂŒr das Schlaun entschieden, an dem die große gegenseitige persönliche WertschĂ€tzung von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern, Eltern und Kollegium immer spĂŒrbar sei. Kopf und Herz – das sei das Schlaun!

Nach so vielen Jahren an der Schule blickt er auf seine Aufgaben zurĂŒck. Er war in fĂŒr die Schule bewegten Zeiten und unter verschiedenen Schulleitern lange Jahre Mitglied in der Schulkonferenz und von 2004-2008 Mitglied des Lehrerrats, auch als dessen Sprecher. Diese Aufgabe musste er aufgeben, als er in das StundenplanbĂŒro wechselte, das er ĂŒber zehn Jahre leitete, zunĂ€chst noch allein, spĂ€ter mit kollegialer UnterstĂŒtzung durch Herrn Tulumoglu. Das bedeutete auch schon einmal 2-3 Wochen Arbeit in den Sommerferien, um den neuen Stundenplan zum Schulstart fertig zu haben und um fĂŒr alle Beteiligten den bestmöglichen Plan zu erstellen. Immer freundlich und geduldig, so kennen wir ihn, auch wenn er dabei mitunter den Unmut der Kolleginnen und Kollegen abbekam, wenn sie wieder einmal fĂŒr Vertretungsunterricht eingeteilt waren. Seine Nachfolgerinnen Frau Hartl und Frau Holtmannspötter hat er noch eingearbeitet und ihnen mit auf den Weg gegeben, dass man sich bei dieser manchmal undankbaren Aufgabe auch ein dickes Fell zulegen solle.

Der Liebe zum Fotografieren ist er treu geblieben. In seinem Archiv befinden sich mehr als 70.000 Bilder aus dem Schulleben, zudem ĂŒber 100 Videofilme, darunter nicht nur Dokumentationen, z. B. von den Schulfesten und SchultheaterauffĂŒhrungen; besonders gern denkt er dabei an die Videos, die er mit seinen Klassen und Kursen zusammen inszeniert und gedreht hat, so z.B. die beim Sterntalerabend aufgefĂŒhrten modernen Versionen des SterntalermĂ€rchens und die in Literatur- oder Deutschkursen entstandenen Literaturverfilmungen, z. B. zu Szenen aus Kafkas Prozess und Kurzgeschichten, mit recht kreativen und auch anspruchsvollen Ergebnissen. Alles will er dem Schularchiv zur VerfĂŒgung stellen.  Viele seiner Bilder sind auf der Homepage der Schule nach wie vor prĂ€sent.

Besonders vermissen wird er die Zusammenarbeit mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern. Aber er hat auch schon PlĂ€ne fĂŒr die Zeit nach der Schule. Ein wenig mĂŒsse er sich schon daran gewöhnen, dass er in freien Stunden etwas anderes machen könne als Unterricht vorzubereiten. Einige grĂ¶ĂŸere ReiseplĂ€ne kann er zurzeit leider nicht umsetzen, aber das wird hoffentlich spĂ€ter wieder möglich sein. Ganz konkret – auch das ist Corona geschuldet – reist er jetzt nach Berlin, wo er seine 18 Monate alte Enkelin betreuen will, da die Notbetreuung in der Kita nicht sichergestellt ist. Auf diese Aufgabe freut er sich schon sehr, da er sie in dieser Entwicklungsphase erleben und begleiten möchte. Da zeigt sich eben der PĂ€dagoge mit Leib und Seele!

Dem Schlaun wĂŒnscht er, dass es bei allem Wandel sich selbst treu bleibt. Er wĂŒnscht allen viel Erfolg! Auch wir wĂŒnschen unserem Herrn Dr. Kiefhaber alles, alles Liebe und Gute: „Genießen Sie Ihren ‚Ruhestand‘!“ und: „Man sieht sich!“