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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Erfolgreich im Philosophie-Wettbewerb

Diesen Aphorismus nahm Zewa Al Sino (Q2) zum Anlass für ihren philosophischen Essay. In ihrem mutigen und kritischen Aufsatz prüft Zewa den Erkenntniswert und die Überzeugungskraft der stoischen Ethik. Im Rahmen ihrer intensiven Auseinandersetzung mit Epiktet resümiert sie: “Die persönlichen Erfahrungen des Scheiterns, der Vorurteile und der inneren Leere führen alle zum Kern von Epiktets Lehre zurück: Die meisten menschlichen Leiden entstehen nicht aus dem, was passiert, sondern aus dem, was wir darüber denken. […] Nicht das, was geschieht, bestimmt unser Leben, sondern was wir darüber denken, und ob wir den Mut haben, es täglich neu zu denken.“

Die Jury des Wettbewerbs Philosophischer Essay hat den Essay derweil mit einer Urkunde ausgezeichnet, die von der Bezirksregierung an das Schlaun überstellt wurde. Geprüft wurden das philosophische Verständnis des Themas sowie die argumentative Überzeugungskraft, Kohärenz und Originalität des Essays. Schulleiterin Sabine Langenberg und Philosophielehrer Carsten Rothaus gratulierten im Namen der Schulgemeinde: Liebe Zewa, gut gedacht und stark gemacht!

Kleine Architektur, große Träume

Die Klasse 9B steckt mitten in einem spannenden Zehn-Wochen-Projekt rund um Architektur – und zeigt dabei, dass große Veränderungen manchmal auf nur 25 Quadratmetern Platz haben. Unter der Leitung der Architektin Frau Inge Tümmers und der Förderung durch das Land NRW und die Architektenkammer NRW entwerfen die Schülerinnen und Schüler kleine Gebäude, die im öffentlichen Raum für frischen Wind sorgen sollen: vom nachhaltigen Mini-Pavillon bis zum engagierten Kiosk für die Nachbarschaft.

Die Aufgabe klingt simpel, hat es aber in sich: Wie kann ein kleines Gebäude etwas für Klima, Gemeinwohl und Stadtbild bewirken? Die Schülerinnen und Schüler suchen Antworten direkt in ihrer Umgebung – auf  Münsteraner Plätzen, Straßen oder in Nachbarschaft zum Aasee– und entwickeln dort Ideen, die sowohl praktisch als auch schön anzusehen sind.

Parallel dazu durfte die 9B im LWL-Museum Papier zum Leben erwecken. Im Workshop zur Ausstellung „Picasso – Kirchner“ entstanden fantasievolle Papierarchitekturen: ein Dorf mit allem Drum und Dran– und eine Skyline, die fast schon nach Wolkenkratzern ruft.

So wachsen gerade viele kleine Modelle – und große Visionen. Wir freuen uns schon auf die Präsentation der Ergebnisse!

Paul Falkuß und Nazarii Bochkovskiy erfolgreich bei der Mathe-Olympiade in Münster

Paul und Nazarii haben bei der diesjährigen Stadtrunde der Mathe-Olympiade in Münster einen beeindruckenden zweiten und dritten Platz belegt. Für die Schüler der 11. Klasse des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums war der Wettbewerb eine echte Herausforderung, der sie sich mit Freude an einem Samstagvormittag stellten.

Hätten Sie gewusst, dass die Jahreszahl 2025 die besondere Eigenschaft hat, dass

2025 = (20+25)² ist?

Es gibt noch weitere vierstellige Zahlen, die diese Eigenschaft besitzen. Genau diese sollten die beiden bestimmen.

Diese Aufgabe und noch zwei weitere mussten gelöst werden. Dafür hatten die beiden insgesamt drei Stunden Zeit. Als Hilfsmittel waren nur Stift und Papier erlaubt. „Sich ohne Zeitdruck in eine komplexere Aufgabe zu vertiefen, macht einfach Spaß. Findet man die Lösung, so ist dies ein großes Erfolgserlebnis“, erzählt Paul. Für Nazarii ist Mathematik wie für andere Menschen Schokolade. „Sie macht glücklich!“

Die Preisverleihung fand wie der Wettbewerb am Hittorf-Gymnasium statt. In feierlicher Atmosphäre nahmen Paul (2. Platz) und Nararii (3. Platz) ihre Urkunden und als Preise jeweils einen Büchergutschein entgegen. Alle Schulleiterinnen und Schulleiter waren ebenfalls eingeladen und Frau Langenberg gratulierte ganz herzlich.

Beide nahmen in diesem Jahr zum ersten Mal teil. Bestimmt wird es aber nicht das letzte Mal gewesen sein.

Schlaun.LAB kreativ 2025 … noch kreativer als im letzten Jahr:

Auch in diesem Jahr hat es uns wieder sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam mit unseren kleinen Gästen verschiedene Materialien und künstlerische Techniken zu erproben. Von Neonfarben über Sternchendruck bis hin zu Pop-Up-Elementen – den fantasievollen Ideen waren keine Grenzen gesetzt. Wahnsinn… Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen: Die Karten sind soooooo unglaublich hübsch!

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler … ihr seid wirklich echte Bastelprofis! Eigentlich sehr schade, dass wir eure zauberhaften Weihnachtskarten nicht behalten durften 😉 … sicherlich findet ihr aber schnell fröhliche Abnehmerinnen und Abnehmer – da sind wir uns ganz sicher!

Das war wirklich ein toller Nachmittag. Vielen Dank für euren Besuch!

Die Kunstfachschaft vom Schlaun wünscht euch und euren Familien viel Spaß beim Verschenken der Karten und natürlich „knallbunte“ Weihnachten.

Beim Schlaun.LAB kreativ handelt es sich um einen Workshop, welcher traditionell im Rahmen unserer Schlaun.LAB-Reihe angeboten wird. Die kostenlosen Schlaun.LAB-Angebote richten sich an Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse. Je nach Schlaun.LAB (z.B.: Schlaun.LAB Theater, Schlaun.LAB digital, Schlaun.LAB Foto/Film oder Schlaun.LAB kreativ) ergeben sich verschiedene Inhalte, die wir in entspannter Atmosphäre erfahrbar machen. Unsere Workshops werden von Fachkolleginnen und Fachkollegen des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums geleitet und umfassen in der Regel zwei Zeitstunden. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Alle Materialien werden gestellt.

Mit dem Schlaun.LAB kreativ ist die Schlaun.LAB-Reihe für dieses Jahr abgeschlossen. Wir bedanken uns für das große Interesse an unserem Angebot!

Vorlesewettbewerb am Schlaun

Die Jury bestand aus Herrn Gillmann, Herrn Rothaus, dem Vorjahressieger Kjartan und Anna, einer Schülerin aus dem Deutsch-Leistungskurs. Der Wettbewerb wurde in einer sehr angenehmen Atmosphäre durchgeführt: Die Kinder waren aufmerksam und respektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nacheinander stellten die Kandidaten und Kandidatinnen ihre dreiminütige ausgewählte Textstelle vor.

Alina (6A) präsentierte den zweiten Band der 1. Staffel „Feuer und Eis“ Warrior Cats. In ihrer Textstelle kam es zu einem Kampf zwischen dem Donnerclan und dem Flussclan.

Amelie (6A) stellte das Buch „Windwalker“ vor. In dem Roman gehen die Gestaltenwandler den verschollenen Tieren auf den Grund. Dabei werden sie aber von einer giftigen Quallenart angegriffen.

Lena (6B) las aus dem Buch „Das Lied der Eisdrachen“. In diesem Buch geht es um Adara, die immer ein Winterkind war und durch den Sommer beginnt, sich zu öffnen und sich zu verändern.

Emanuel (6B) entschied sich für den 4. Band des Fantasyromans „Der Flüsterwald“. in diesem Roman geht es um einen Jungen namens Lukas, der in der Nähe des Waldes lebt und denkt, dass es ein magischer Wald ist.

Nachdem alle ihre vorbereitete Textstelle vorgelesen hatten, haben Frau Zafirakis und Frau Hellmann den vier Teilnehmenden eine ungeübte Textstelle aus dem Buch „Grishka“ vorgelegt, die sie vorlesen mussten. Dies haben sie ebenfalls gut gemeistert.

Anschließend beriet sich die Jury und gab den Sieger bzw. die Siegerin bekannt.

1. Platz: Emanuel (6B)

2. Platz: Alina (6A)

Wir haben uns über das Gewinnerpaar gefreut und sind stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Sieger Emanuel wird unsere Schule im Februar beim Stadtentscheid vertreten.

(verfasst von Sultan Mutluay (6A)

Ein gelungener, zweiter Auftakt im LWL-Museum

Am 14. November 2025 präsentierte der KULT-Kurs der 10. Jahrgangsstufe seine Museumskoffer im LWL-Museum für Kunst und Kultur. In kleinen Gruppen hatten die Schülerinnen und Schüler sich ein Kunstwerk aus der Sammlung ausgesucht und dieses in einen Koffer „neu“ dargestellt. Jeder Koffer erzählte dabei eine ganz eigene Geschichte und zeigte, wie unterschiedlich man Kunst erleben konnte. Die Ergebnisse waren abwechslungsreiche Museumskoffer. Manche Koffer orientierten sich eng am ausgewählten Kunstwerk, andere ließen viel Raum für Fantasie und Kreativität. Ziel war es, dass man Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch, dass man sie sehen, fühlen und hören kann. Die Besucher hatten die Möglichkeit, die Koffer auszuprobieren, Fragen zu stellen und die unterschiedlichen Interpretationen zu entdecken. Viele waren erstaunt, wie überraschend vielseitig Kunst sein kann. Die Museumskoffer zeigten eindrucksvoll, dass Kreativität, handwerkliches Können, Inspiration und Auseinandersetzung mit Kunst zu einem echten Erlebnis werden können.

(verfasst von Dillon Kösling, 10A)