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Autor: Margarete Schnieders-Milden

„Together“ – Projektwoche der 8U

Passend zum kreativen Kulturschwerpunkt des Schlauns haben unsere ukrainischen Schülerinnen und Schüler eine Woche lang an verschiedenen Workshops des Kreativhauses teilgenommen.
Unter dem Motto „Together“ stand hier vor allem das Thema Freundschaft im Vordergrund, welches durch Kunst, Musik, Tanz und Theater kreativ zum Ausdruck gebracht wurde. Die Ergebnisse der Projektwoche wurden im Anschluss in einer kleinen Präsentation gezeigt.
Sowohl für die Zuschauerinnen und Zuschauer der Präsentation als auch natürlich vor allem für die Klasse 8U war die Projektwoche ein wirklich bewegendes und sehr schönes Erlebnis.

Ein ganz tolles Kooperationsprojekt. Dankeschön, liebes Kreativhaus!

„Разом“ – проектний тиждень 8у-класа.
Тиждень мистецтва, музики, танця і театру в Будинку Творчості.

Відповідно до художнього ухилу гімназії ім. Шлауна наші українські учні протягом тижня брали участь у різних майстер-класах у Будинку Творчості. Під девізом «Разом» у центрі уваги була тема дружби, яка виразилася через мистецтво, музику, танець та театр. Підсумки проектного тижня були представлені в невеликій презентації. Проектний тиждень став по-справжньому хвилюючою та дуже гарною подією як для глядачів, так і, звичайно, для самого класу 8у.

То справді був чудовий проект співробітництва.
Дякую, дорогий Будинок Творчості!

Frische Kunst vom Schlaun und vom Kant-Gymnasium im Sozialgericht

Anlässlich des 70 -jährigen Jubiläums des Sozialgerichtes Münster fand am 19. April die Vernissage dieser Gemeinschaftsausstellung statt. Gezeigt werden Arbeiten aus dem Oberstufenkunstunterricht aus Projekt-, Grund- und Leistungskursen in verschiedenen Techniken wie z.B. Malerei, Zeichnung und Fotografie. Dabei tauchen immer wieder Münsteraner Motive auf.

Der Präsident des Sozialgerichtes Münster, Ulrich Scheer, hieß alle Mitarbeiter und Gäste herzlich willkommen und stellte unter anderem die Aufgaben des Sozialgerichtes heraus, auch im Hinblick auf die zahlreich anwesenden Schülerinnen und Schüler. Diese seien zum Hineinschnuppern in die verschiedenen Berufsfelder am Sozialgericht stets eingeladen, Praktika zu absolvieren. Scheer bedankte sich bei den Organisatorinnen und Organisatoren der Ausstellung Frau Temminghoff vom Sozialgericht sowie den Kunstlehrkräften Frau Wilhelms (Schlaun-Gymnasium) sowie Frau Höfner und Herrn Normann (beide Kant-Gymnasium).

Die Schulleiterinnen beider Gymnasien, Sabine Langenberg (Schlaun-Gymnasium) und Jessica Pesch (Kant-Gymnasium), hatten sich zusammengesetzt und eine kurzweilige Teamrede verfasst. Sie bezogen sich v.a. auf den Titel der Ausstellung „Konstruktion von Wirklichkeit“:

„In der (aktuellen) Kunst geht es nicht darum, die Welt so abzubilden, wie sie vermeintlich sichtbar ist, sondern auch darum neue Realitäten zu erschaffen und bestehende Realitäten zu dekonstruieren. Unsere Schülerinnen und Schüler laden Sie ein, Ihre Vorstellungen von Wirklichkeit und Ihre Perspektiven zu überdenken und zu erkennen, dass sie vielfältig und wandelbar sind.“

Das Johann Conrad Schlaun-Gymnasium mit seinem Kunstschwerpunkt stellt seit 2018 (nahezu) jedes Jahr im Sozialgericht aus. Dieses Mal ist vor allen Dingen der Projektkurs der Q1/Q2 zum Thema „Perspektive(n)“ mit großformatigen Fotografien vertreten. Fotografien sind auch der Schwerpunkt des Kantgymnasiums; im Fokus stehen hier die preisgekrönten Selbstporträts (inszenierte Fotografie) aus dem Jahr 2020 des Kunst-Leistungskurses.

Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich voll Anerkennung für die gestalterischen Arbeiten der jeweils anderen Schule und auch die Kunstlehrkräfte beider Schulen erlebten die gemeinsame Vernissage als sehr inspirierend.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Oktober (Am Alten Steinweg 45) zu sehen.

Foto (S. Temminghoff): von links: Nina Höfner, Anton Normann, Jessica Pesch, Ulrich Scheer, Sabine Langenberg, Julia Wilhelms

En route vers la France

Mit dem Eurostar ging es ganz bequem von Köln nach Paris, um dann mit dem Bus weiterzufahren nach Le Havre / Harfleur, wo sich unsere Partnerschule, das Collège Pablo Picasso, befindet. Wir wurden herzlich von den französischen Austauschschülerinnen und -schülern, ihren Familien und Lehrerinnen und Lehrern empfangen.

In den folgenden Tagen gingen wir mit in den Unterricht, aßen in der Kantine, unterhielten uns mit den „surveillants“, den so genannten Aufsichtskräften der Schule, und stellten weitere Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Schulsystem fest.

Neben einer Bootstour durch den größten und wichtigsten Hafen Frankreichs ging es zu Fuß durch das Stadtzentrum, wir besichtigten ein Museum, das Rathaus und wurden vom Bürgermeister begrüßt. Leider war es noch zu kalt, um am Strand zu liegen oder gar schwimmen zu gehen. Aber auf der Strandpromenade war schon viel los.

Die Gastfamilien gaben sich große Mühe, auch das Wochenende interessant zu gestalten. Einige fuhren an die Strände von Étretat oder Honfleur, andere sogar bis zum Mont Saint Michel. Abends gingen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Bowling spielen.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, aber die Schülerinnen und Schüler freuten sich auch auf Paris, wo wir zwei Tage verbrachten, um die typischen Sightseeingorte zu sehen: den Eiffelturm, den Arc de Triomphe, Mont Martre, Sacré Coeur, Notre-Dame, das Centre Pompidou, den Louvre, Saint Eustache, wo für die Olympischen Spiele unsere „Himmelsleiter“ hängen wird. Aber auch das „Shoppen“ kam nicht zu kurz auf der Champs-Elysée, Les Halles und im berühmten Kaufhaus Lafayette.

Dann ging es wieder mit dem Eurostar zurück nach Münster. Und in vier Wochen kommen unsere Austauschpartnerinnen und -partner ja schon zu uns in der Hoffnung, eine ebenso schöne Zeit in Deutschland zu verbringen.

Es dreht sich und fliegt – ein Frisbee-Designwettbewerb!

Der zum Anfang des Jahres gestartete, jahrgangsübergreifende Wettbewerb von der Münsteraner Firma chooseyourdisc unter dem Motto „Treasure Hunt“ hat einen Sieger! Timofei aus der 8. Klasse konnte sich unter den 150 Teilnehmenden durchsetzen. Sein Design konnte schon die erste Phase des Wettbewerbs überwinden – hier wurde den Künstlerinnen und Künstlern der 30 besten Einsendungen die Möglichkeit gegeben ihr Design von Papier auf eine Discgolf-Scheibe zu übertragen. Timofeis Umsetzung überzeugte hier mit einem starken Themenbezug, sauberer Ausführung und kreativer Ausgestaltung.

Sein Design wurde im Anschluss durch chooseyourdisc bei einem norwegischen Scheibenhersteller in Auftrag gegeben und auf 100 Scheiben gedruckt. Als Marketingaktion werden diese Scheiben nun in einer deutschlandweiten Schatzsuche auf Discgolf-Parcours versteckt. Der Finder oder die Finderin können die Scheibe behalten und erhalten weitere Vorteile bei ihrem nächsten Einkauf. Timofei erhielt neben einer dieser Scheiben auch einen Putter mit seinem Logo. Dies ist ein echtes Unikat, da die Scheibe kein zweites Mal gedruckt wurde.

Weitere Informationen findet man auf chooseyourdisc.com und auf Instagram unter #chooseyourdisc.

Berlinfahrt der Klassen 10

Von Anfang an herrschte eine aufgeregte Stimmung, als die Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg in die pulsierende Hauptstadt machten. Das Wetter spielte perfekt mit und verwöhnte die Gruppe mit sommerlicher Wärme, die die Atmosphäre noch mehr auflockerte.

Das Programm der Klassenfahrt war vollgepackt mit spannenden und lehrreichen Aktivitäten. Der Besuch des Grenzdenkmals Hötensleben und der Gedenkstätte deutsche Teilung Marienborn öffnete den Schülerinnen und Schülern die Augen für die Geschichte und die Bedeutung der deutschen Teilung. Die Stadtrundfahrt durch Berlin gab einen umfassenden Einblick in die Vielfalt und Geschichte der Stadt, während der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas eine ergreifende Erfahrung war.

Das Spionagemuseum begeisterte mit interaktiven Ausstellungsstücken, besonders der Laserparcours sorgte für viel Spaß und Nervenkitzel bei den Jugendlichen. Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße vermittelte eindringlich die Dramatik und Tragik der deutschen Teilung.

Ein Höhepunkt der Fahrt war der Besuch des Humboldtforums, wo die Schülerinnen und Schüler in die Welt von Kunst und Kultur eintauchen konnten. Der Vortrag im deutschen Bundestag bot einen Einblick in die politischen Strukturen des Landes und regte zu Diskussionen an. Zusätzlich konnten sie die imposante Kuppel des Reichstagsgebäudes besichtigen.

Der Besuch der Gedenkstätte ehemaliges Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen war ein weiterer bedeutsamer Programmpunkt. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler hautnah die düstere Vergangenheit der DDR-Diktatur. Bei einer geführten Tour durch das ehemalige Gefängnis erfuhren sie von den grausamen Methoden der Staatssicherheit und den schrecklichen Bedingungen, unter denen politische Gefangene gelitten hatten. Die Begegnung mit ehemaligen Gefangenen und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gab den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit der menschlichen Dimension dieser Geschichte auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Freiheit und Demokratie zu erkennen.

Eine Bootstour auf der Spree ermöglichte es, die beeindruckende Skyline Berlins aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Das krönende Highlight der Klassenfahrt war zweifellos der Besuch des Clubs „Matrix“ am letzten Abend. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler die erlebnisreiche Fahrt in entspannter Atmosphäre Revue passieren lassen und gemeinsam feiern.

Insgesamt war die Klassenfahrt nach Berlin ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken, Erkenntnissen und Erinnerungen nach Hause zurück, die sie noch lange begleiten werden.

„Aktion Sauberes Münster“ auch am Schlaun!

Es ist Freitag, 15.3., 11:30 Uhr und der Bass von Musik dröhnt über den Schulhof des Schlauns. „Total Trash“ heißt der Song – nicht von ungefähr: Heute ist Startschuss für die „Aktion Sauberes Münster“ der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) und auch wir nehmen teil! Unsere „Schlaun-For-Future-AG“ hat die Aktion an die Schule geholt. „Wir bereiten schon seit einigen Wochen diesen Tag vor“, sagt Anne von der für Nachhaltigkeit engagierten Gruppe. Alle Klassen 5 bis 10 versammeln sich auf dem Schulhof, die Stimmung ist gut. Doch bevor es losgehen kann, gibt es noch ein paar wichtige Hinweise. So muss man bei allem Engagement sensibel mit der Tier- und Pflanzenwelt umgehen, um etwa brütende Vögel zu schonen.

Lina aus der Q1 hat schon vorher das Material zusammengestellt und verteilt es nun an die Klassensprecherinnen und -sprecher: Müllsäcke, Zangen und Handschuhe wurden gestellt von den AWM. So ausgestattet machen sich knapp 300 Personen auf den Weg Richtung Promenade. Jede Jahrgangsstufe kümmert sich um einen festgelegten Abschnitt des beliebten Grüngürtels Münsters, der für viele von ihnen täglich auf dem Schulweg zum zentral gelegenen Innenstadtgymnasium befahren wird. Die Promenade wird nicht immer so pfleglich behandelt, wie es zu wünschen wäre. Die Schüler finden achtlos weggeworfenes Papier, liegengelassene Flaschen oder Plastikschalen vom Mittagssnack. „Und dabei sieht das nicht nur nicht schön aus“, weiß Lilli, Q1. „Wenn sich der Müll zersetzt, gelangt schädliches Mikroplastik in die Umwelt.“ „Eingesammelt aber“, erzählt Mathilda, ebenfalls Q1, „kann der Müll wieder in den Recyclingkreislauf kommen und Ressourcen werden geschont.“ Gut, dass unsere Schüler gleich säckeweise den Müll einsammeln. „Der Vorteil liegt klar auf der Hand“, findet unsere Schulleiterin Sabine Langenberg. „Wenn man selbst den Müll eingesammelt hat, dann wird man ihn beim nächsten Mal kaum einfach so in seine Umwelt werfen!“  

Mag es anfangs einige Widerstände geben – immerhin gibt es Schöneres, als Müll zu picken – erwacht nach den ersten spektakulären Funden der Jagdinstinkt. Ob ein Fahrradrahmen, eine russische Ikone oder ein Personalausweis – es liegt so mancher „Schatz“ im Grünen verborgen. „Wir haben ein I-Phone gefunden!“ sagt Nikita, Klasse 5A, stolz. Ob es jemand vermisse? „Aber nein! Das ist uralt!“ lacht er. Aber auch weniger Schönes wie Spritzen liegt oft im Verborgenen. „Die AWM hat die Aktion gut aufbereitet und gutes Begleitmaterial gestellt“, lobt Frau Dewenter, die die Schlaun-ForFuture-AG begleitet. „So wissen wir, dass man gefährliche oder sperrige Funde lediglich melden soll und auf keinen Fall selbst entfernen.“

Nach spannenden Entdeckungen und manchem Ekelmoment kommen die Schüler wieder auf dem Schulhof an. Das Wetter hat gehalten, sogar die Sonne hat sich blicken lassen. Nun wird es spannend: der erfolgreichsten Klasse winkt immerhin ein Wandertag. Den gewinnt nach kurzer Beratung die Klasse 6B, die hochmotiviert die meisten Säcke füllen konnte. Aber auch die 9B, 6A und 10A bekommen einen leckeren Trostpreis.

Frau Langenberg hebt den Gemeinschaftssinn heraus, den diese Aktion innerhalb der Schülerschaft stiftet: „In unserem Schulgebäude bleibt generell wenig Müll liegen.“ Wenn dies auch der Effekt für die Heimatstadt Münster wird, dann waren dies nicht nur zwei erlebnisreiche, sondern – im wahrsten Sinne des Wortes – nachhaltige Schulstunden.

Du hast auch Lust, dich für die Umwelt und unseren Planeten zu engagieren? Dann komm doch vorbei in die Schlaun-For-Future-AG. Melde dich unter klimaschutz@schlaun.ms.de.