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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Aktion „Schlaun meets Tucholsky“

Liebe Schulgemeinschaft – heute ist es so weit: „Schlaun meets Tucholsky“! In den vergangenen Wochen hat sich die EF mit dem Journalisten und Dichter Kurt Tucholsky im Rahmen des Themas „Politische Lyrik“ beschäftigt. Unter dem Motto „Krieg dem Kriege“ haben wir uns vor allem mit seiner pazifistischen Haltung beschäftigt und auch selbst Anti-Kriegsgedichte verfasst. Wir haben herausgefunden: Tucholsky hat uns auch heute noch etwas zu sagen. Findet auch ihr es heraus!

Känguru-Wettbewerb mit neuen Erfolgen am Schlaun!

Die Heim-EM läuft aktuell auf Hochtouren und die Begeisterung für den fußballerischen Wettbewerb hat Groß wie Klein erfasst. Doch auch in der Mathematik gibt es Turniere: einer der bekanntesten und populärsten ist der Wettbewerb „Känguru der Mathematik“. Es wird zwar nicht gekickt, jedoch – ganz känguru-gemäß – gehüpft: Denksprünge sind die durchaus sportliche Disziplin, in der angetreten wird. Und ähnlich wie beim Fußball handelt es sich beim Mathe-Känguru fast um einen Volkssport, denn deutschlandweit nahmen 2024 knapp 850 000 Schülerinnen und Schüler teil. Während 8% der deutschen Bevölkerung in einem Fußballverein sind, „hüpfte“ am Schlaun sogar rund jede*r Fünfte beim Känguru-Wettbewerb! Denn in Klasse 5 und 6 nehmen bei uns alle Klassen teil – eine besondere Form der mathematischen „Nachwuchsförderung“.

Und wer holte nun den Pokal? Oskar Storcks, 5A, debütierte und konnte sich gleich einen dritten Platz sichern! Etwas erfahrener auf dem „Platz“ ist Timofei Pilipenco, 8A, was seinen Erfolg nicht schmälert: ebenfalls erlangte er einen dritten Preis mit ganzen 110 Punkten. Und den weitesten Sprung, also die längste Folge richtig gelöster Aufgaben, schaffte David Weßling, 6A. Alle drei konnten sich über Sachpreise freuen. Für ihre (denk-)sportlichen Leistungen gratulieren wir David, Oskar und Timofei ganz herzlich!

Wer frühzeitig aus dem Turnier ausgeschieden ist, bekam ein Knobelspiel als Anerkennung. Und kann sich zusätzlich damit trösten, dass nicht nur beim Fußball, sondern auch beim Känguru zählt: Übung macht den Meister! Die nächste Chance kommt auch nicht erst in vier, sondern bereits im nächsten Jahr! Und wer bereits vorher trainieren möchte: im Internet finden sich Beispielaufgaben. Und eine zum Thema „Springen“ findet ihr hier: Ein Känguru springt einen Berg hinauf und dann auf demselben Weg zum Startpunkt zurück. Bergauf springt es mit jedem Sprung 1 m weit. Bergab legt es mit jedem Sprung 3 m zurück. Insgesamt macht das Känguru 2024 Sprünge. Welche Strecke legt das Känguru dabei insgesamt zurück? (A) 2530m (B) 3036m (C) 3542m (D) 4284m (E) 5060m Viel Spaß beim Training – und beim Verfolgen der EM natürlich auch!

Schneller, höher, weiter?! – Wettkampf und Gemeinschaftserlebnis

Bei optimalen Wetterbedingungen traten unsere Schülerinnen und Schüler an, um ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen.

Die Bundesjugendspiele bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in verschiedenen Disziplinen wie Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Ausdauerlauf zu messen. Die Sentruper Höhe mit ihren großzügigen Sportanlagen und der idyllischen Lage bot dafür den perfekten Rahmen.

Der Tag begann mit einer gemeinsamen Begrüßung und einem kurzen Aufwärmprogramm, das von den jeweiligen Riegenführern geleitet wurde. Danach verteilten sich die Klassen auf die verschiedenen Wettkampfstätten. Die Begeisterung und der Ehrgeiz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren deutlich zu spüren. Angefeuert von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gaben alle ihr Bestes und zeigten zum Teil beeindruckende Leistungen.

Noch vor den Ferien werden die besten Leistungen im Rahmen des Sportunterrichts mit Sieger- und Ehrenurkunden geehrt. Ein großes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben, sowie an unsere Sportlehrerinnen und Sportlehrer, die die Schülerinnen und Schüler bestens auf diesen Tag vorbereitet haben.

Die Bundesjugendspiele auf der Sentruper Höhe waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Sie förderten nicht nur den sportlichen Ehrgeiz und das Gemeinschaftsgefühl, sondern boten auch die Möglichkeit, die eigenen Grenzen auszutesten und über sich hinauszuwachsen.

Robin Hood … und das ist seine Geschichte!

„Wir.Gestalten.Kultur“ ist der Wahlspruch unserer Schule und das Besondere ist unsere Kulturschiene, die – bestehend aus sieben Kulturbausteinen, die an unserem Kulturmittwoch für die Klassen 5 und 6 angeboten werden – ein Schuljahr lang die Aufführung des Theaterstücks „Robin Hood“ erarbeitet und geprobt hat.

Schon der auf der Homepage veröffentlichte Trailer weckte große Erwartungen – und diese wurden nicht enttäuscht. Mit viel Hingabe und Witz wurde die bekannte Geschichte auf die große Bühne gebracht. Wunderbar zu sehen war, wie die sieben Kulturbausteine ineinandergreifen und am Ende ein wahres Gemeinschaftswerk entstanden ist. Nicht nur die großartigen Schauspielerinnen und Schauspieler des Bausteins Theater unter Herrn Lucke und Herrn Emam leisteten dazu ihren Beitrag, auch alle anderen Bausteine, ob auf, vor oder hinter der Bühne trugen zum Gelingen bei.

Eröffnet und im weiteren Verlauf begleitet wurde die Aufführung von den Sängerinnen und Sängern des Bausteins Chor mit ihren schönen Stimmen, geleitet von Frau Klimaschewski und Frau Dr. Batyuk, die mit ihrem Klavierspiel dasTheaterstück bereicherte. Das Video von Herrn Tulumoglus Bausteins Foto und Film, der auch für weitere Videosequenzen und die Spezialeffekte ebenso wie für die Gesamtdokumentation des Jahresprojekts zuständig war, führte das Publikum mitten in die Geschichte.  Nun wissen wir, dass in Frau Langenbergs Büro nicht nur hochwertige Kunst und ein Porträt von Herrn Tulumoglu hängen, sondern dort auch eine große Schatztruhe steht, die Robin Hood in einer waghalsigen Aktion raubte, um das Geld den Armen zu schenken. Die Tänzerinnen und Tänzer des Bausteins Tanz unter Frau Meier-Kolthoff und Frau Krechel entführten das Publikum mit ihren eleganten und lustigen Tanzchoreographien (nicht nur die Frösche waren einfach toll!) ins Reich der Phantasie. Die Akteurinnen und Akteure des Bausteins Klang und Rhythmus unter Frau Otto und Herrn Peitzker vom Kooperationspartner Musikschule Nienberge zeigten, dass ihre Körper ausdrucksstarke Instrumente sind. Und die Schülerinnen und Schüler des Bausteins Kunst (Leitung Frau Donnay und Frau Dewenter) und des Bausteins Holzwerkstatt von Herrn Bollmers und Herrn Schulte-Wörmann zeichneten für das gelungene Bühnenbild, die schönen Kostüme und die robusten Requisiten (Schwerter, Streitäxte, …) verantwortlich. Natürlich ist so eine Aufführung nicht ohne die Bühnentechnik-AG unter Herrn Reckmann möglich, die für professionelle Akustik und Ausleuchtung sorgte.

Am Ende durften sich dann alle Schülerinnen und Schüler mit ihren betreuenden Lehrkräften zum wohlverdienten und begeisterten Applaus auf der Bühne einfinden, die für so viele fast nicht groß genug war. Die Schulleiterin Frau Langenberg sprach allen Beteiligten ein aufrichtiges Dankeschön aus.

Weitere Aufführungen wird es am kommenden Freitag, 21. Juni 2024, um 17 Uhr und ein letztes Mal am darauffolgenden Montag vormittags für die Mitschülerinnen und Mitschüler und die kleinen Gäste der Grundschulen in der Schlaunhalle geben.

Und wir freuen uns schon auf das nächste Kulturbausteinprojekt im kommenden Schuljahr! Bald werden wir verraten, welches Stück unser neues Kulturschienenprojekt wird.

Schlaun Rotary Award

Vor einer Jury von Vertretern der Rotarier, dieses Jahr vertreten durch Thomas Marquardt (ehemaliger Abgeordneter des Landtags NRW), Stephan Kreuels (Fachanwalt für Strafrecht) und Prof. Dr. Thomas Deitmer (Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie), präsentierten vier Schüler der Q1 ihre Facharbeiten in einem jeweils 15-minütigen Vortrag. Zuhörerende waren neben der Jury die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe EF, die sich auf diese Weise auf ihre Facharbeiten im kommenden Schuljahr vorbereiten konnten.

Spannende Themen wie „NS-Erziehung am Beispiel der Hitlerjugend in Münster – Fähnlein 17/13 – ein Paradebeispiel nationalsozialistischer Erziehung?“ von Felix Lieder, „Neue Systeme für eine zukunftsfähige Wirtschaft“ von Julius Overkamp, „Deutschland: tolerant, akzeptierend, divers? – Wie sicher ist die LGBTQ Community hier wirklich? Ein Grundrechts-dilemma“ von Max Pospiech und „Cartoon-Propaganda der USA (1941-45) – Ein Vergleich der Werke von Walt Disney und von Karikaturen dieser Zeit am Beispiel der NYT“ von Julian Tigranjan boten interessante Einblicke in historische und aktuelle Fragestellungen.

Auch die Präsentationen der Facharbeiten, die im Focus der Bewertung der Jury standen, waren so gelungen, dass neben dem ersten Platz drei Zweitplatzierungen von der Jury, die von Frau Langenberg und Frau Wietzorke unterstützt wurde, vergeben wurden. Felix Lieder wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet und erhielt als Auszeichnung ein ganztägiges Bewerbungstraining und 100 Euro, die zweiten Plätze bekamen attraktive Büchergutscheine.

Vernissage des Projektkurses Kunst (Q1)

Nachdem unterschiedliche Positionen aus der aktuellen Kunst vorgestellt wurden und gemeinsam über verschiedene Utopien und Dystopien nachgedacht wurde, startete die Entwicklung der individuellen Projekte, welche jeweils mit einem Skizzenheft begleitet wurde.

Zur Feier des Tages wurde kein roter, sondern ein „weißer Teppich“ ausgerollt, und die beiden Rednerinnen Yasmin und Zoé luden die Besucher ein, ihre eigenen Visionen mit Zeichnungen, kurzen Texten o.ä. darauf festhalten. Diese Gelegenheit wurde von vielen Besuchern gerne genutzt.

„Visionen ermöglichen es euch, über den Alltag hinauszuschauen und die Welt, wie sie sein könnte, zu gestalten. (…) Eure Visionen sind einzigartig und wertvoll, sie haben das Potential, nicht nur euer eigenes Leben, sondern auch die Welt um euch herum zu bereichern,“ betonte Frau Langenberg in ihrer Eröffnungsrede.

Blumen gab es dieses Mal nicht nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses, sondern auch von den Schülerinnen und Schülern für die Kurslehrerin Frau Wilhelms.

Zu bewundern sind u.a. ein digital gezeichnetes Video, ein gebauter, schwarzer Raum, Leinwandmalerei, ein Grafitti, vier Plastiken, zwei Lichtinstallationen, Collagen, Street-Art, Fotografien sowie viele Zeichnungen auf der Ebene vor dem Aulaeingang sowie im angrenzenden Flur und im Treppenhaus der Schule. Die Ausstellung ist eröffnet!