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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Philosophie-Preisträgerin auf Bundesebene:

Die Auszeichnung auf Landesebene hatte sie bereits riesig gefreut. Zewa Al Sino (Q2) hatte für ihren mutigen und kritischen Beitrag zum Wettbewerb Philosophischer Essay nicht nur eine Urkunde erhalten (s. unseren Bericht im Januar), sondern auch die Einladung zur Winterakademie, die vom 24. bis zum 27. Februar in Münster stattfand.

Neben Zewa konnten sich 22 weitere Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet qualifizieren. Die Vorträge und Workshops der Akademie widmeten sich dem Thema „Philosophie zwischen Ausschluss und Teilhabe“. Die Nachwuchsphilosophinnen und -philosophen traten erneut zum Wettbewerb an: Innerhalb von vier Stunden verfassten die versammelten Finalistinnen und Finalisten anspruchsvolle philosophische Essays in einer Fremdsprache, die von einer Jury aus erfahrenen Fachkolleginnen und -kollegen bewertet wurden.

Als Zewa erfährt, dass sie zu den Preisträgerinnen gehört und ihr Beitrag im Bundesfinale mit dem 4. Platz ausgezeichnet wurde, kann sie es erst kaum fassen: „Ich hatte nach dem Verfassen des Essays ein gutes Gefühl. Aber als die Professoren mir dann mitgeteilt haben, dass ich zu den Preisträgerinnen gehöre, schien mir das erst gar nicht real.“

Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Schlaunianerinnen und Schlaunianer auf Landesebene erfolgreich waren, ist die Auszeichnung auf Bundesebene noch einmal ein besonderer Schritt und eine „tolle Anerkennung“, freut sich Philosophielehrer Carsten Rothaus. Das Schlaun hat den „Philosophie-Olymp“ erklommen. Unser nächstes Ziel: Die internationale Philosophie-Olympiade.

Philosophisches Denken ist in der aktuellen Zeit eine wertvolle Ressource. Wer genau zuhören, präzise argumentieren, Perspektiven wechseln und begründet widersprechen kann, übernimmt Verantwortung für das eigene Urteil – und für den öffentlichen Diskurs.

Das Schlaun gratuliert: Zewa, das ist einfach großartig!

Schwarzlicht-Performances in der Kulturschiene Kunst

So konnte nach Lust und Laune experimentiert werden: es wurden mit fluoreszierender Farbe und Klebestreifen Bilder gemalt bzw. geklebt sowie mit schwarzlichttauglicher Schminke Gesichter und Hände bemalt. Auch die neu von der Schule angeschafften Tanzsäcke (siehe Fotos) wurden in Einzel- und Paarperformances eingeweiht. Alles wurde auf Bühnentauglichkeit hin getestet – und für gut befunden!

Der Rundgang der Kunstakademie Münster – wie immer sehr inspirierend!

Einige künstlerische Arbeiten wurden mit den Kunstlehrerinnen Frau Gorschlüter, Frau Dewenter und Frau Wilhelms gemeinsam angeschaut, andere wurden auf eigene Faust erkundet.

Wie jedes Jahr konnte eine große Bandbreite an Themen und Techniken bestaunt werden. Eingängiges und ästhetisch Schönes stand neben Wildem, Abstoßendem und schwer Zugänglichem. Gerade bei letzteren Arbeiten wurde die Herausforderung angenommen und gemeinschaftlich wurden Assoziationsketten geschmiedet sowie Nachforschungen angestellt. Der Kunst-LK der Q2 hatte den Rundgang bereits im letzten Jahr gesehen und hatte so „mit geübtem Blick“ die Möglichkeit, Vergleiche zwischen den beiden Ausstellungen anzustellen. Insgesamt wirkte der Rundgang sehr inspirierend, ganz besonders auch in Bezug auf ungewöhnliche Kombinationen von verschiedenen Techniken und Präsentationsformen. 

Schach-AG gewinnt die Stadtmeisterschaften im Schulschach

Die Mannschaft der WK 2 mit den Spielern Philip, Leander, Jona, Eddie und Maxim wurde souverän Stadtmeister in ihrer Altersklasse und hat sich mit diesem Erfolg für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Auch die Mannschaft der WK 3 mit den Spielern Johnny, Valentin und Reza wurde in ihrer Altersklasse Stadtmeister und hat sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert.

Das Team der WK 4 mit den Spielerinnen und Spielern Aylin, Emily, Alexander und Mona Luna hat einen respektablen 10. Platz erreicht.

Wir gratulieren zu dieser herausragenden Leistung und wünschen den beiden Stadtmeisterteams viel Erfolg bei den anstehenden Landesmeisterschaften!

Verabschiedung, Nummer zwei: Adiós y hasta luego, querida señora Wobbe!

Sie kam ans Schlaun, als das Fach Spanisch neu eingeführt worden war, und so prägte sie es über viele Jahre. Auch den Austausch mit der deutschen Schule in Guatemala Stadt hat sie aufgebaut und betreut.
Die Zeit ihres Ruhestandes möchte sie ganz entspannt starten. Daher hat sie auch noch keine großen Pläne gemacht. Sie will alles einfach auf sich zukommen lassen und die Zeit genießen mit Dingen, die während der Berufstätigkeit nicht möglich waren.
Lilly, wir lassen dich ziehen – auch wenn wir dich am liebsten bei uns behalten hätten – und werden dich vermissen! Für deinen neuen Lebensabschnitt wünscht dir die Schulgemeinde des Schlauns viele sonnige Tage (gerne im spanischsprechenden Ausland) und spannende Erlebnisse!

Verabschiedung der Praxissemesterstudierenden

Verabschiedet wurden die drei von Schulleiterin Frau Langenberg. In den vergangenen fünf Monaten erhielten die Studierenden an unserer Schule durch Hospitationen und eigene praktische Erfahrungen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Lehrerberufs.

‚Wir danken den drei Studierenden für ihr Engagement und wünschen ihnen weiterhin alles Gute im Masterstudiengang an der Universität Münster und viel Erfolg für ihren Studienabschluss!