Nach der Vernissage ist bei uns am Schlaun vor der Vernissage: Direkt nach der erfolgreichen Eröffnung unserer Oberstufen-Ausstellung „Frische Kunst zum Jubiläum“ im Sozialgericht Münster, steht die nächste Ausstellung vor der Tür.
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der Deilmann Stiftung haben Schülerinnen und Schüler unserer EF Kurse künstlerische Reaktionen auf ausgewählte Werke der Deilmann-Sammlung gestaltet. Diese Arbeiten werden nun gemeinsam mit den Originalwerken in der Sammlung ausgestellt – ein wirklich tolles Projekt.
Die Vernissage des gemeinsamen Ausstellungsprojekts „Re+Aktion“ findet am Donnerstag, 21.05. um 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Sammlung Deilmann statt. Wir sind selbst sehr gespannt auf das Gesamtergebnis und freuen uns auf das Event!
Wie jedes Jahr werden besonders gelungene Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Oberstufe im nahegelegenen Sozialgericht (Alter Steinweg 45) ausgestellt. Großformatige Kohlezeichnungen, Selbstporträts (Q1 LK) und Handstudien (EF GK) sowie fotografische Dokumentationen von Land Art-Projekten (Q1 Projektkurs Kunst) werden gezeigt.
Dieses Jahr hat sich aber außer der Reihe auch eine Werkserie der Erprobungsstufe eingeschlichen: die Schwarzlicht-Performance der Kulturschiene Kunst, bei welcher die Schülerinnen und Schüler in sogenannte Tanzsäcke geschlüpft sind, um darin zu tanzen, Standbilder zu kreieren und damit verschiedene Formgebungen für die Bühne auszuprobieren. Die fotografische Dokumentation dieser Performances wird ausgestellt.
Auf der Vernissage am 8. Mai begrüßte der Präsident des Sozialgerichtes, Herr Dr. Lange, alle Besucherinnen und Besucher und stellte, ebenso wie auch Frau Langenberg in ihrer Eröffnungsrede, die Werke der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund. Das Schlaun sei stolz auf diese herausragenden Leistungen.
Gedankt wurde den Organisatorinnen der jährlichen Ausstellungen des Schlauns: Das sind seit vielen Jahren Frau Temminghoff vom Sozialgericht und Frau Wilhelms vom Schlaungymnasium.
Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Juli bewundert werden. Die Ausstellenden sind:
Amelie Graubner, Chiara Grote, Anna Vakhrusheva, Delnya Daoud, Ahata Balahura, Nadia Cojocaru, Emil Falkuß, Diana Ceneviz, Jule Böse, Naima Benkrama, Lana Hodroj, Johanna Valbert, Helin Dereli, Nike Harbecke, Charlotte Jürgens.
Im Physikunterricht der achten Klasse ging es letzte Woche um große Fragen der Wissenschaft: Wie entsteht Leben? Und gibt es vielleicht außerirdisches Leben im Universum? In seinem Vortrag nahm der Kernphysiker Jona Dreier die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise, die notwendige Bedingungen zur Entstehung von Leben analysierte und einen faszinierenden Einblick in die Schnittstellen von Biologie und Physik lieferte.
Unterstützt wurde die theoretische Reise durch beeindruckende praktische Versuche. Im ersten Versuch wurde Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich gefärbt und in zwei separate Kammern gegossen. Dann wurde die Trennwand entfernt und die Schülerinnen und Schüler beobachteten, dass sich das Wasser zunächst nicht vermischte, sondern in zwei Schichten aufteilte – warmes Wasser oben, kaltes Wasser unten. So wurde sichtbar, wie Temperaturunterschiede das Verhalten von Flüssigkeiten bestimmen. Im Anschluss erklärten die Wissenschaftler die entscheidende Rolle der Konvektion — also der Wärmemitführung — als Hauptgrund für die Durchmischung. Der Vergleich zur Physik der Sterne machte deutlich, wie universell dieses Prinzip ist: Auch in Sternen transportieren Konvektionsströme Energie und prägen ihre Dynamik.
Die Rückmeldungen fielen auf beiden Seiten ausgesprochen positiv aus und man war sich schnell einig: Diese gelungene Kooperation soll fortgeführt werden — wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ verabschieden wir uns von unseren Referendarinnen und Referendaren, die in den vergangenen Monaten unser Schulleben bereichert haben.
Für euch, liebe Referendarinnen und Referendare, endet eine arbeitsreiche, intensive, aber – mit Blick auf eure Examina – auch erfolgreiche Zeit, in der ihr über euch selbst hinausgewachsen seid. Wir freuen uns mit euch und glauben, ihr habt Grund voller Optimismus in die Zukunft zu schauen.
Wir bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zeit, die vielen Ideen und die positive Energie, die ihr in unsere Schule gebracht habt.
Für euren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir nur das Beste, viel Erfolg und Freude am Lehrerberuf.
Lotta, die die 9. Klasse besucht, erreichte einen dritten Platz. Damit gehört sie zu den besten fünf Prozent aller Teilnehmenden – eine beachtliche Leistung angesichts der großen Konkurrenz. Als Anerkennung erhielt sie ein Buch.
Luise aus der 6.Klasse war sogar noch erfolgreicher: Sie sicherte sich einen zweiten Preis und gehörte damit sogar zu den besten 2,5 Prozent. Neben einem Spiel bekam sie eine besondere Auszeichnung: ein T-Shirt für den sogenannten „größten Känguru-Sprung“. Diesen erhält, wer die meisten Aufgaben hintereinander richtig löst – eine Kombination aus Können und Konzentration.
Der Känguru-Wettbewerb ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler Knobelaufgaben lösen. Zu jeder Aufgabe gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten, von denen die richtige angekreuzt werden muss. Dabei geht es nicht nur um Rechnen, sondern vor allem um logisches Denken und kreative Lösungswege.
Eine der leichteren Aufgaben lautete beispielsweise:
Die Jahreszahl 2026 hat die folgenden Eigenschaften:
(1) Genau zwei der vier Ziffern sind gleich.
(2) Die Summe der vier Ziffern ergibt 10.
Wie viele Jahreszahlen zwischen 2000 und 2100 haben diese Eigenschaften?
Der Wettbewerb beweist jedes Jahr aufs Neue, dass Mathematik weit mehr ist als trockene Zahlen – und die Erfolge von Lotta und Luise zeigen, wie viel Spaß und Erfolg man dabei haben kann.
Unser Spanien-Austausch war eine unvergessliche Erfahrung. Gemeinsam mit zehn Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 und EF reisten wir nach Alcoy, wo wir eine spannende und abwechslungsreiche Zeit verbrachten und schließlich jeder das Erasmusdiplom erhielt.
Während unseres Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, die Städte Alicante und Valencia zu besichtigen, die uns mit ihrer beeindruckenden Architektur und lebendigen Atmosphäre begeistert haben. Außerdem besuchten wir Guadalest, einen in die Felsen gebauten Ort der Mauren und Altea, ein wunderschönes Fischerdorf, an dem wir das gute Wetter besonders genießen konnten.
Das zentrale Thema unseres Austausches war die Wasserproblematik in Spanien. Dazu unternahmen wir eine Wanderung zu einer Quelle, bei der wir hautnah erleben konnten, woher das Wasser kommt und wie es seinen Weg durch verschiedene Systeme schließlich bis hin zum Wasserhahn findet. Diese Einblicke haben uns ein besseres Verständnis für den Umgang mit Wasser und dessen Bedeutung im Alltag vermittelt.
Besonders bereichernd war auch der internationale Austausch: Insgesamt waren sechs Nationalitäten vertreten – Schülerinnen und Schüler aus Belgien, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Italien, Spanien und Deutschland kamen zusammen. So konnten wir nicht nur viel über das Thema Wasser lernen, sondern auch neue Kulturen kennenlernen und Freundschaften schließen.
Bei bestem Wetter und einer tollen Stimmung hatten wir eine wirklich großartige Zeit, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.