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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Eine ganz besondere Gruppe

Als gegen 15 Uhr die große Fußgruppe des Schlaungymnasiums mit ihrem Wagen den Prinzipalmarkt und das Rathaus erreichte, kündigte der Sprecher eine ganz besondere Gruppe an und begrüßte mit den dort versammelten Karnevalistinnen und Karnevalisten diese mit einem dreifachen Münster Helau: Was für ein großartiger Moment!

Nach wochenlangen Planungen, Vorbereitungen, Wagenbau und Kostümbasteln zogen gut gelaunte Schlaunianerinnen und Schlaunianer als bunte Unterwasserwesen durch die Innenstadt und konnten am Rosenmontag 80000 Zuschauerinnen und Zuschauer überzeugen: Das Schlaun ist wirklich etwas Besonderes.

Denn das ist es, was unsere Schulgemeinde ausmacht: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Förderverein und Ehemalige halten zusammen und setzen sich mit kreativen Ideen, Phantasie und Tatkraft für ihre Schule ein.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Helferinnen und Helfern für ihren beispiellosen Einsatz!

Royaler Besuch am Schlaun

Eine echte Prinzessin am Schlaun? Aber klar! In dieser Karnevalssession ist Lara-Marie aus der EF Münsters Stadtjugendprinzessin und absolviert mit dem Stadtjugendprinzen Bert zahlreiche Auftritte. Da durfte ein Besuch an ihrer Schule natürlich nicht fehlen. An Weiberfastnacht machte sie in vollem Ornat mit ihrem Gefolge, der Stadtjugendprinzengarde, auch Halt am Schlaun und animierte mit viel guter Laune, schwungvollen Liedern und Tanz in der Schlaunhalle ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Mitfeiern. Gerade viele jüngere Schülerinnen und Schüler hatten sich verkleidet und tanzten begeistert mit. Und sogar einige Lehrerinnen und Lehrer wurden kostümiert und tanzend gesehen. Wie es sich in karnevalistischen Kreisen gehört, hatten Lara-Marie und Bert auch Orden mitgebracht. Nicht nur die Schulleiterin Frau Langenberg und der stellvertretende Schulleiter Herrn Tulumoglu erhielten einen, sondern auch Rayan aus der fünften Klasse, der stolz ein dreifaches Münster Helau, Schlaungymnasium Helau ansagen durfte. Was für ein Abschluss des Schultages: Helau!

Willst du mehr über Griechisch erfahren?

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10,

Im nächsten Schuljahr wird für Schülerinnen und Schüler aller Münsteraner Schulen mit gymnasialer Oberstufe in der Einführungsphase wieder ein stadtweiter Grundkurs Altgriechisch angeboten mit der Möglichkeit das Graecum zu erwerben. Er wird am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium stattfinden.

Für alle Interessentinnen und Interessenten findet dazu eine Informationsveranstaltung statt

am Donnerstag, 6. März 2025 um 18 Uhr

in der Cafeteria des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums, Sonnenstraße 18.

Es wird über Kursinhalte informiert, die Möglichkeiten, das Graecum zu erwerben, und es werden Fragen beantwortet.

Wenn du Interesse an der Begegnung mit der Antike hast und gern mehr über Geschichte, Philosophie, Religion, Staatskunde, Kunst, Literatur und Mythologie wissen möchtest, dann ist das sehr vielfältige Fach Griechisch das Richtige für dich. Schon von Anfang an beschäftigen wir uns im Griechischunterricht mit Themen und Fragestellungen, die überraschend aktuell sind. So wird diese 3000 Jahre alte europäische Kultursprache lebendig.

Lateinkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Lasst euch von diesem „exotischen“ Fach begeistern! Und wer kann schon von sich behaupten, das Graecum erworben zu haben?!

Für direkte Nachfragen wendet euch gerne an die Kurslehrerin Frau Schnieders-Milden (E-Mail schnieders-milden.jcs@schlaun.ms.de

Bühnentechnik besucht das GOP in Münster

Die Techniker des GOP gewährten dabei einen Blick hinter die Kulissen. In zwei Gruppen durften der Bereich hinter der Bühne sowie das „Front-Of-House“ besichtigt werden. Backstage sahen die 20 Schülerinnen und Schüler eine Seilwinde, Spot- und Washlights, Nebelmaschinen und Hazer sowie die Stromversorgung, die Kommunikationstechnik der Techniker und die strukturierten Einsatzpläne für die aktuelle Show. Vor der Bühne durften die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Licht- und Tonsteuerung stellen und selbst einige Knöpfe an der grandMA 2 drücken. Besonders beeindruckend waren die vielen Möglichkeiten die Lichte und Mikrofone mit Timecodes in der Begleitmusik zu steuern und die Redundanz der Systeme – drei Kanalwege zur Bühne, mehrere Pulte und Steuermöglichkeiten sowie die Möglichkeit über Funk zu Kommunizieren – machen die GOP-Show wirklich ausfallsicher.  

Vielen Dank für den Einblick!

Die BTAG

Toller Erfolg beim Informatik-Biber-Wettbewerb

Im Jahr 2024 hat das Schlaun mit 375 Schülerinnen und Schülern erfolgreich am Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen. Dabei geht es darum, Kinder und Jugendliche an anspruchsvolle, typische Fragestellungen der Informatik heranzuführen und den bundesweiten Nachwuchs zu fördern. Besonders stolz sind wir auf Mina Heitbaum, 6B, die als einzige Schülerin des JCS den ersten Rang erreichte. Den zweiten und dritten Rang erreichten in diesem Jahr 2 bzw. 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5/6 und 2 bzw. 22 SuS der Stufen 7/8. In den Stufen 9-13 wurde der 3. Rang dreizehnmal erreicht.

Die Zuordnung der Punktzahlen zu den Preisstufen ist so gewählt, dass in den Altersgruppen ab Stufe 5 bis zu 2 Prozent der Teilnehmenden der Altersgruppe einen 1. Preis, bis zu 5,15 Prozent der Teilnehmenden der Altersgruppe mindestens einen 2. Preis, das obere Drittel des Teilnahmefeldes mindestens einen 3. Rang und das mittlere Drittel eine Anerkennung erreichen.

Oskar (6A) triumphiert bei der Mathe-Olympiade in Münster

Der 11-jährige Oskar hat bei der diesjährigen Stadtrunde der Mathe-Olympiade in Münster einen beeindruckenden zweiten Platz belegt. Für den Schüler der sechsten Klasse des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums war der Wettbewerb ein echtes Abenteuer – auch weil er am Samstagmorgen früh aufstehen musste, um sich der Herausforderung zu stellen.

Die Mathe-Olympiade begann für Oskar und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Turnhalle am Hittorf-Gymnasium, wo die Teilnehmenden zunächst in verschiedene Gruppen aufgeteilt wurden, gemäß der Klassenstufe. Nachdem er aufgerufen wurde, betrat Oskar einen der Prüfungsräume. Hier lagen die Aufgabenblätter auf den Tischen, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten zwei Stunden Zeit, um ihr mathematisches Können unter Beweis zu stellen. Für Oskar war die Aufgabe klar: Er wollte die Herausforderungen schnell und gut lösen. „Die Aufgaben waren cool, weil sie nicht zu einfach waren“, erzählt er. „Wenn Aufgaben zu leicht sind, löse ich sie schneller, als ich sie aufschreiben kann. Aber bei diesen Aufgaben musste man wirklich nachdenken.“

Auch wenn Oskar es geschafft hatte, seine Aufgaben schneller als die vorgegebene Zeit zu lösen, war er von der Herausforderung begeistert. „Es macht Spaß, weil man wirklich knobeln muss, und das sind Aufgaben, bei denen man ein bisschen um die Ecke denken muss“, sagt er. Die Aufgaben im Wettbewerb waren für ihn deshalb besonders spannend, da sie ihn zum Tüfteln und Überlegen anregten. Eine der Aufgaben, an die er sich erinnerte: zwei LKW fahren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zu verschiedenen Zeitpunkten los – wie weit sind Start- und Zielort voneinander entfern?

Mathematik ist für Oskar jedoch nicht nur ein Event am Wochenende. Auch im Unterricht am Schlaun wird regelmäßig mit Knobelaufgaben gearbeitet. „Manchmal kann man sich Aufgaben aussuchen, oder wenn man mit einer Aufgabe fertig ist, bekommt man eine Knobelaufgabe. Das mache ich wirklich gerne“, erklärt der junge Denker.

Am Ende des Wettbewerbs stand die spannende Preisverleihung. Oskar nahm stolz einen zweiten Platz entgegen und erhielt neben einem Büchergutschein auch das Spiel „6 nimmt“ – ein weiteres Zeichen dafür, dass sich seine harte Arbeit gelohnt hatte. Die Preisverleihung fand in feierlicher Atmosphäre statt, bei der alle Gewinnerinnen und Gewinner aus den verschiedenen Klassenstufen aufgerufen wurden, beginnend mit den dritten Plätzen und bis hin zu den ersten Plätzen.

„Die Preisverleihung war ganz cool. Frau Langenberg als Schulleiterin war auch da, und es waren viele Stühle für alle aufgebaut“, sagt Oskar, der schon jetzt plant, auch im nächsten Jahr wieder an der Mathe-Olympiade teilzunehmen.

Oskar ist ein Paradebeispiel dafür, dass Mathematik nicht nur aus Zahlen und Formeln besteht, sondern vor allem aus Spaß, Kreativität und der Freude am Lösen von Problemen. Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn bald wieder auf dem Siegertreppchen!