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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Musikunterricht im Theater

Der musische Bereich kommt am Schlaun-Gymnasium nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler der 6B und ihre Familien besuchten im Rahmen des Musikunterrichts und in Zusammenarbeit mit dem Theater Münster am vergangenen Sonntag die Premiere der Oper „Candide“ im Großen Haus.

Das wunderbar humoristisch inszenierte Stück von Voltaire mit Zwischentexten von Loriot, schillernder Musik von Leonard Bernstein und kreativen Bildern des Live-Zeichners Robert Nippoldt präsentierte sich als wahres, sehr gelungenes Gesamtkunstwerk.

Es war eine inspirierende Vorstellung für die Schülerinnen und Schüler des Schlaun-Gymnasiums, das den Kunst-Musik-Literatur-Schwerpunkt als interdisziplinäres Projekt verfolgt. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Theater Münster einen so inspirierenden Partner wie Nachbarn haben und sind gespannt auf weitere bereichernde Opernbesuche und einen intensiven Austausch mit dem Theater Münster“, so die Schulleiterin Sabine Langenberg.

Halloweenparty – ganz schön gruselig!

Gegen 16.00 Uhr strömten jede Menge düstere, kleine Gestalten in die Alte Halle… wirklich gruselig!

Die Hexen, Henker, Vampire, Gespenster und kleinen Monster wurden auch schon sehr erwartet, denn die Q2 (unsere Abiturienten) hatten schon vieles vorbereitet, so dass die nächsten zwei Stunden so schnell wie ein Fledermausschlag vergingen: Ob beim Gespenster-Bowling, dem Spinnennetz-Spiel, der Schuhkasten-Mutprobe, in der Kuschelecke, am Maltisch, beim Gruselbuffet oder bei der äußerst beliebten Wahrsagerin (Danke Ina!)… es gab jede Menge zu erleben. Natürlich durfte auch das traditionelle Mumienspiel nicht fehlen, bei dem je zwei Kinder aus jeder Klasse antraten: je eine Mumie und ein Einbalsamierer. Siegreich war hier die 6B. Rio und Hana gelang die schönste Mumie in der kürzesten Zeit – herzlichen Glückwunsch!

Den krönenden Abschluss bildete natürlich der Kostümwettbewerb. Zunächst präsentierten sich noch einmal alle Kandidaten beim Zombietanz zu Michael Jackson’s Song Thriller. Dann war es soweit: And the winners are … : Josephine aus der 5B und Helen aus der 5A (2. und 3. Platz) und Bennet aus der 5B als Skelett-Mann.

Wir hatten alle sehr viel Spaß und bedanken uns bei der Q 2 für die engagierte Hilfe beim Vorbereiten und die vielen leckeren Kuchen für das Gruselbuffet!

Ausstellung zu Opfern des rechtsextremen Terrorismus

Einem emotional schwierigen, beschämenden und zugleich hoch aktuellem Thema haben sich die Klassen 8A und 8B im Rahmen ihres Politikunterrichts gestellt. Begleitet durch Frau Backhaus und Herrn Rothaus besuchten die Lerngruppen die Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“, die in diesen Tagen im Landeshaus des LWL zu sehen ist. Die bilderreiche Wanderausstellung setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 und deren gesellschaftlicher Aufarbeitung auseinander. Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien der Opfer, die betroffenen Familien und weitere Verbrechen wie Banküberfälle thematisiert. Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU, das bis heute nicht vollständig ermittelt werden konnte. Wenn sich in dieser Woche die Nachrichten über den NSU anlässlich des zehnten Jahrestages der (Selbst-)Enttarnung der rechtsextremen Terrorgruppe häufen, blicken die Schlaunianer des achten Jahrgangs nicht nur auf die Täter, sondern auch auf die Opfer und ihre Angehörigen.

Save the date! – Elternsprechtage

Die Elternsprechtage finden an folgenden Terminen statt:

Jahrgang 5 / 6: Donnerstag, 18. 11. 2021, 14.15-18.30 Uhr in Präsenz

Jahrgang 7-Q2: Mittwoch, 24. 11. 2021, 14.15-18.30 Uhr online über Teams oder telefonisch.

Weitere Informationen mit den Links zur Anmeldung erhalten Sie per Email über IServ. .

Sicher unterwegs – ob im Straßenverkehr, in der Schule oder im WWW!

Wenn von einem Moment auf den nächsten eine ganze Klasse verschwindet, dann hat das nichts mit Magie zu tun, sondern mit dem großen LKW, in dessen toten Winkel bequem eine ganze Klasse hineinpasst. Am Freitag, den 29. Oktober, fand für die gesamte Erprobungsstufe ein Präventionstag zum Thema Verkehrssicherheit statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten an fünf verschiedenen Stationen Einblick in unterschiedliche Aspekte zum Thema Verkehrssicherheit nehmen. So war das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen vor Ort. Die Polizei, die Kinderneurologiehilfe und die Verkehrswacht gaben Hinweise zur Verkehrssicherheit. Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch der abschließende Vortrag zum Thema Schutzkleidung von Prof. Dr. Rieger vom Clemenshospital.

Des Weiteren lernten die Klassen 6 einen ganzen Tag lang, wie die Klassengemeinschaft gestärkt und Mobbing verhindert werden kann. Ebenfalls mit Mobbing, jedoch speziell im Internet beschäftigten sich die Klassen 7A und 7B. Der Jahrgang 9 wiederum setzte sich mit dem Thema „Drogen“ (in Kooperation mit der Tilmann-Holze-Stiftung) auseinander. In den ersten beiden Schulstunden wurden durch den Biologie-Leistungskurs unterschiedliche Drogen und deren Wirkungen vorgestellt, danach gab es „biografische Prävention“. Diese Prävention der besonderen Art ist der Tilman-Holze-Stiftung zu verdanken, die im vergangenen Jahr gegründet wurde. Herr Dr. Holze, betroffener Familienvater, schilderte sehr packend, wie schnell es zu einer Drogensucht kommen kann und in welche gefährliche Spirale man sich hierbei begibt.

Die Veranstaltungen fanden im Rahmen der alljährlichen Präventionswoche statt, welche Bestandteil des umfangreichen Präventionsprogramms des Schlaun-Gymnasiums ist. Sie findet traditionell in der ersten Woche nach den Herbstferien statt.

Studienfahrt nach Berlin

1UP, Paradox und CMYK-Dots sagen dir nichts? Uns bis vor Kurzem auch nicht! Der Leistungskurs Kunst war in Berlin und hat sich auf sehr vielfältige und kreative Art und Weise mit Streetart und Graffiti beschäftigt. Auf einem Stadtrundgang lernten wir verschiedene Künstler und ihre Werke sowie unterschiedliche Techniken kennen. Dann waren wir bereit für die Praxis und durften selber an die Sprühdose(n). Plötzlich sieht man überall kleine und große Besonderheiten und geht mit einem geschärften Blick durch die Stadt – eine ganz besondere Erfahrung. Untergebracht waren wir in einem netten Hotel – passend – direkt an der East-Side-Gallery, von wo wir unsere Exkursionen starten konnten. Inspiriert durch den Besuch der Revue „Arise“ im Friedrichstadtpalast waren wir bereit für das Berliner Nachtleben, so dass auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz kam … 😉