Bildungsangebote am Nachmittag

Ab 14.00 Uhr gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung des Nachmittags. Zum einen können Schülerinnen und Schüler bis 15.30 Uhr in der Hausaufgabenbetreuung ihre Hausaufgaben anfertigen. Bei Problemen hilft unser Betreuerteam der Hausaufgabenbetreuung gerne weiter.

Zum anderen gibt es zur selben Zeit die Möglichkeit nach Bedarf einen Förderkurs zu besuchen.

Als weitere Möglichkeit können ab 14.00 Uhr unterschiedliche kostenfreie AGs besucht werden. Hier haben Ihre Kinder die Möglichkeit, zum Beispiel in der Schreibwerkstadt eigene Welten zu erfinden oder die reale Welt und ihre Rätsel in Jugend forscht kennenzulernen.

Von 15.30 – 16.30 Uhr gibt es schließlich die Möglichkeit verschiedene Angebote des Kreativhauses, unserers Kooperationspartners, zu nutzen. Diese reichen von Akrobatik und Jonglage über Hip Hop und Theater bis zum Erlernen von Instrumenten.

Ein wichtiger Vorteil unserer Übermittagsbetreuung ist, dass es möglich ist, die Module so zu kombinieren, dass die Betreuung Ihrer Kinder bis 15.30 Uhr kostenfrei ist und auch die kostenpflichtigen Angebote, wie Hausaufgabenbetreuung und Förderkurse, sind im Vergleich mit außerschulischen Angeboten günstig.

Durch die Kombination verschiedener Module können wir als Schule von Montag bis Freitag jeden Tag eine zuverlässige Betreuung anbieten, die bestimmt nie langweilig wird. Die ganz große Stärke unseres offenen Ganztages darin liegt, dass er flexibel ist. Jede Familie organisiert sich anders und bei uns haben Sie die Möglichkeit, dass das Schlaun mit seinem flexiblen Ganztagsangeboten Sie bei dieser Organisation unterstützt. Unsere Übermittagsbetreuung passt sich mühelos dem Stundenplan der Familie an. Es ist möglich, sich nur eins oder einige der vielen Angebote auszusuchen oder nur an einem oder 2 Tagen ein Betreuungsangebot der Schule zu nutzen. So können Schlaunschülerinnen und -schüler weiterhin ihre liebgewonnenen Hobbies am Nachmittag ausüben. Der offene Ganztag gibt sowohl vielbeschäftigten Kindern als auch vielbeschäftigten Eltern die Gelegenheit, ein individuell zugeschnittenes Nachmittagsprogramm zu entwerfen.

Schulprofil

Wir heben Johann Conrad Schlaun, unseren Namensgeber in das 21. Jahrhundert.

Der berühmte westfälische Architekt verknüfte in seinen Bauwerken, die das Münsteraner Stadtbild prägen, künstlerische Ästhetik und wissenschaftlichen Ansatz in Mathematik und Statik. Diese Kombination trägt auch die Konzepte der Gegenwart. Wir sehen sie als die zwei Seiten einer Medaille, die zu einer aufgeschlossenen und zukunftsfähigen gymnasialen Bildung gehören.

In der konkreten Umsetzung ist dies die Schärfung unseres Schulprofils durch einen künstlerischen Schwerpunkt mit der Ergänzung einer umfassenden Digitalisierung hin zur Ausrichtung als Tabletschule. Dazu gehören ein erweitertes unterrichtliches wie außerunterrichtliches Angebot in den Bereichen Kunst, Musik und Literatur sowie die Einführung der ersten Tabletklassen ab Klasse 7 und ein fächer- und stufenübergreifendes Mediencurriculum für den gesamten Unterricht.

Der Schwerpunkt Kunst

Seit Jahrzehnten spielt das Fach Kunst bei uns eine große Rolle, was sich neben der umfangreichen, kreativen und stets aktuellen Gestaltung unseres Schulgebäudes vor allem in den zahlreichen Ausstellungen innerhalb und außerhalb des Schlauns zeigt.

Darüber hinaus zeichnet sich der Kunstunterricht durch verschiedene z. T. etablierte, z. T. neu umzusetzende außerschulische Kooperationen aus:

  • In der Jahrgangsstufe 6 wird traditionell der Museumsführerschein durchgeführt, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Kunst- und Kulturlandschaft Münsters kennenlernen. Der Kunstunterricht findet dabei nicht nur in der Schule, sondern auch direkt in den umliegenden Museen statt. Ob durch selbstständige Erkundung (z.B.: Museums-Rallye), Museumsführung oder eigene praktische Auseinandersetzung im Rahmen verschiedener Workshops) – das vor Ort Erfahrene wird in die eigene künstlerische Gestaltung eingebracht. Der Museumsführerschein bietet zudem auch den Blick hinter die Kulissen, indem beispielsweise ein Museumsdirektor oder verschiedene freischaffende Münsteraner Künstlerinnen und Künstler interviewt werden.
  • Das Skizzenbuch, ist traditionell der ständige Begleiter aller Schülerinnen und Schüler. Über alle Schulstufen hinweg führen die Schülerinnen und Schüler ein Skizzenbuch, in welchem Ideen und Konzepte zeichnerisch festgehalten werden.
  • Im Rahmen verschiedener städtischer Projekte und Kooperationen werden in Zusammenarbeit mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstler und Architektinnen und Architekten regelmäßig verschiedene Projekte, wie zum Beispiel im Bereich Druckgrafik, Bildhauerei oder Architektur realisiert.
  • Die Präsentation der Schülerarbeiten erfolgt sowohl im Schulgebäude und auf der Schulhomepage als auch im öffentlichen Raum (z.B. Ausstellungen im Arbeits- und Sozialgericht, im denkmalgeschützten Lazarettbunker sowie Performances auf der Promenade und/oder in der Fußgängerzone.)

Innerschulisch gehören dazu folgende Neuerungen:

  • In der Oberstufe kann das Fach Kunst als Leistungskurs gewählt werden.
  • In der Mittelstufe kann das Fach Kunst als kombiniertes Wahlpflichtfach „Kunst-Musik-Literatur“ in den Jahrgangsstufen 9 und 10 angewählt werden.
  • In der Oberstufe wird ein Projektkurs mit dem Schwerpunkt Kunst angeboten.

Der Schwerpunkt Tabletschule/Digitalisierung

Digitalisierung ist nicht als ein Bereich im Unterrichts- oder Serviceangebot der Schule zu verstehen, sondern als ein grundsätzliches Anpassungsniveau an die Bedingungen, Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Gegenwart – und somit auch an die Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Vermittlung von Medienethik und Medienerziehung ist die Grundlage eines jeden modernen Lehrplans. Dazu gehören nicht nur, aber immer umfassender die digitalen Medien.

Die souveräne Anwendung im Unterricht einerseits, die effiziente Nutzung zur Planung und Kommunikation im Kurs sowie neue Präsentations- und Vernetzungstechniken der Lernenden bieten erweiterte Gestaltungs- und Lernoptionen, die nicht zuletzt auch für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler unabdingbar sind.

Zur Medienkompetenz gehört andererseits auch der kritische Umgang mit den Medien, der dazu befähigt, die Bedeutung des Gelesenen und die Folgen der eigenen Handlungen im z. T. öffentlichen Raum zu kennen und zu beurteilen. Die persönliche und rechtliche Sicherheit im komplexen Bereich der Digitalisierung ist daher im Mediencurriculum unserer Schule fest verankert und nimmt einen besonderen Stellenwert ein.