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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Der Rundgang der Kunstakademie Münster – wie immer sehr inspirierend!

Einige künstlerische Arbeiten wurden mit den Kunstlehrerinnen Frau Gorschlüter, Frau Dewenter und Frau Wilhelms gemeinsam angeschaut, andere wurden auf eigene Faust erkundet.

Wie jedes Jahr konnte eine große Bandbreite an Themen und Techniken bestaunt werden. Eingängiges und ästhetisch Schönes stand neben Wildem, Abstoßendem und schwer Zugänglichem. Gerade bei letzteren Arbeiten wurde die Herausforderung angenommen und gemeinschaftlich wurden Assoziationsketten geschmiedet sowie Nachforschungen angestellt. Der Kunst-LK der Q2 hatte den Rundgang bereits im letzten Jahr gesehen und hatte so „mit geübtem Blick“ die Möglichkeit, Vergleiche zwischen den beiden Ausstellungen anzustellen. Insgesamt wirkte der Rundgang sehr inspirierend, ganz besonders auch in Bezug auf ungewöhnliche Kombinationen von verschiedenen Techniken und Präsentationsformen. 

Schach-AG gewinnt die Stadtmeisterschaften im Schulschach

Die Mannschaft der WK 2 mit den Spielern Philip, Leander, Jona, Eddie und Maxim wurde souverän Stadtmeister in ihrer Altersklasse und hat sich mit diesem Erfolg für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Auch die Mannschaft der WK 3 mit den Spielern Johnny, Valentin und Reza wurde in ihrer Altersklasse Stadtmeister und hat sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert.

Das Team der WK 4 mit den Spielerinnen und Spielern Aylin, Emily, Alexander und Mona Luna hat einen respektablen 10. Platz erreicht.

Wir gratulieren zu dieser herausragenden Leistung und wünschen den beiden Stadtmeisterteams viel Erfolg bei den anstehenden Landesmeisterschaften!

Verabschiedung, Nummer zwei: Adiós y hasta luego, querida señora Wobbe!

Sie kam ans Schlaun, als das Fach Spanisch neu eingeführt worden war, und so prägte sie es über viele Jahre. Auch den Austausch mit der deutschen Schule in Guatemala Stadt hat sie aufgebaut und betreut.
Die Zeit ihres Ruhestandes möchte sie ganz entspannt starten. Daher hat sie auch noch keine großen Pläne gemacht. Sie will alles einfach auf sich zukommen lassen und die Zeit genießen mit Dingen, die während der Berufstätigkeit nicht möglich waren.
Lilly, wir lassen dich ziehen – auch wenn wir dich am liebsten bei uns behalten hätten – und werden dich vermissen! Für deinen neuen Lebensabschnitt wünscht dir die Schulgemeinde des Schlauns viele sonnige Tage (gerne im spanischsprechenden Ausland) und spannende Erlebnisse!

Verabschiedung der Praxissemesterstudierenden

Verabschiedet wurden die drei von Schulleiterin Frau Langenberg. In den vergangenen fünf Monaten erhielten die Studierenden an unserer Schule durch Hospitationen und eigene praktische Erfahrungen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Lehrerberufs.

‚Wir danken den drei Studierenden für ihr Engagement und wünschen ihnen weiterhin alles Gute im Masterstudiengang an der Universität Münster und viel Erfolg für ihren Studienabschluss!

Mentale Stärke im Schulalltag – Besuch von Christian Pander am Schlaun-Gymnasium

Eingeladen wurde er von unseren Schulsozialpädagoginnen, denn das Thema mentale Gesundheit spielt am Schlaun-Gymnasium eine zentrale Rolle. Gemeinsam wollten wir der Frage nachgehen, welche Strategien aus dem Leistungssport helfen können, um auch im schulischen Alltag besser mit Druck und Erwartungen umzugehen.

Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q2, die die Gelegenheit nutzten, offen und interessiert ihre Fragen zu stellen. Unsere Erwartungen wurden dabei mehr als übertroffen: Christian Pander begegnete den Jugendlichen äußerst nahbar, authentisch und wertschätzend. Er ging auf jede Frage ein und schaffte es, seine Erfahrungen so zu vermitteln, dass alle sich angesprochen fühlten.

Besonders eindrucksvoll war, wie bildlich und verständlich er seine Gedanken erklärte. Die Schülerinnen und Schüler nahmen viele praktische Impulse mit – zum Beispiel, sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen, um Erfolge bewusster wahrzunehmen, oder Herausforderungen anzunehmen, ohne diese direkt zu katastrophisieren.

Ein weiterer zentraler Gedanke war, dass Lebenswege selten geradlinig verlaufen: Rückschritte gehören ebenso dazu wie Erfolge. Entscheidend ist, nach Misserfolgen nicht aufzugeben, sondern weiterzugehen und an sich zu glauben. Christian Pander machte deutlich, dass es niemals ein Zeichen von Schwäche ist, sich Unterstützung zu holen – im Gegenteil: Hilfe anzunehmen ist ein Ausdruck von Stärke und Selbstverantwortung.

Auch im Umgang mit Druck vermittelte er eine wichtige Haltung: Jeder und jede muss für sich selbst entscheiden, wie mit Belastungen umgegangen wird. Druck kann dabei auch als Ansporn und Chance verstanden werden – als „Geschenk“, aus dem persönliches Wachstum entstehen kann.

Deutlich wurde insgesamt: Mentale Gesundheit ist im Profisport ebenso wichtig wie in der Schule. Der Umgang mit Erwartungen, Leistungsanforderungen und unterschiedlichen Persönlichkeiten gehört in beiden Bereichen zum Alltag. Sowohl Lehrkräfte als auch Trainerinnen und Trainer stehen vor der Herausforderung, jedes Individuum wahrzunehmen und bestmöglich zu begleiten.

Die Veranstaltung war für alle Beteiligten eine große Bereicherung und hat uns sehr bewegt zurückgelassen. Wir sind Christian Pander äußerst dankbar, dass er sich trotz seines vollen Terminkalenders die Zeit für unsere Schülerinnen und Schüler genommen hat.

Schlaun-Beitrag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Die zentrale Gedenkveranstaltung stand unter dem Leitthema „Heimat … Flucht und Exil“ und brachte zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus ganz Münster zusammen.

Schon zu Beginn wurde uns durch das Läuten der Peace Bell bewusst, dass dieser Vormittag etwas Besonderes ist. In den anschließenden Begrüßungen durch den Regierungspräsidenten Andreas Bothe und den Oberbürgermeister Tilman Fuchs wurde betont, wie wichtig es ist, sich auch heute aktiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Besonders eindrucksvoll fanden wir die Beiträge der verschiedenen Schulen. In Interviews, Gedenkbeiträgen, Musik und Lyrik wurden einzelne Schicksale und unterschiedliche Opfergruppen des Nationalsozialismus sichtbar gemacht. Die Mischung aus historischen Inhalten und kreativen Darstellungsformen machte deutlich, was Begriffe wie Verfolgung, Flucht, Exil und Verlust von Heimat für die Betroffenen bedeuteten. Vor allem die Gedenkminute und der Vortrag eines Gedichts von Mascha Kaléko sorgten für einen sehr stillen und nachdenklichen Moment.

Unser eigener Beitrag als Schlaun-Gymnasium knüpft an diese Themen an. Im Geschichte-Zusatzkurs beschäftigen wir uns mit Erinnerungsorten zum Holocaust in Münster und entwickeln einen Stadtrundgang mit Audioguide, der Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur lokalen Geschichte ermöglichen soll. Dabei wird deutlich, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht nur „irgendwo anders“, sondern auch direkt vor unserer Haustür stattgefunden haben.

Die Teilnahme am gemeinsamen Gedenktag hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Erinnerung lebendig zu halten und sie mit unserer eigenen Gegenwart zu verbinden. Gerade heute, wo Ausgrenzung und Antisemitismus wieder zunehmen, ist es entscheidend, hinzuschauen, nachzufragen und Haltung zu zeigen. Der Gedenktag war für uns nicht nur ein Rückblick auf die Vergangenheit, sondern auch ein Appell und eine Mahnung an uns als junge Generation.

Ein herzliches Dankeschön für diesen Beitrag geht an Lilly Elmenhorst, Victoria Wasin, Aleksander Hugenroth und Hassan Charafeddine aus dem Geschichte-Zusatzkurs der Q2!