Besuch der Synagoge in Münster

Ein kleiner Zwischenbericht aus dem Projekt „Museumsführerschein“

Am 13.Mai besuchte unsere Klasse, die 6A, die Synagoge in Münster. Der Ausflug fand im Rahmen des Projekts „Museumsführerschein“ und des Deutschunterrichts statt, da wir gerade das Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ gelesen hatten. Dieses handelt von der Flucht eines 10jährigen jüdischen Mädchens vor dem Holocaust.

Als wir an der Synagoge ankamen, fiel uns sofort auf, dass sie nicht wie eine Kirche, sondern eher wie ein modernes Gebäude aussah. An der Vorderseite der Synagoge ist ein Davidstern zu sehen. Im Vorraum sahen wir den Chanukka-Leuchter und sprachen mit einer Mitarbeiterin. Sie erklärte auch, warum die Polizei vor dem Gebäude war: Die Synagoge muss vor Angriffen geschützt werden.

Schließlich gingen wir in den Gebetsraum, nachdem die Jungen sich eine Kippa aufgesetzt hatten. Wir erfuhren viel über das Judentum, wir durften viel fragen und auch erzählen, was wir schon wussten. Dabei haben wir gemerkt, dass der Islam, das Christentum und das Judentum viele Ähnlichkeiten haben.

Dann durften wir auch schon die Torarollen anschauen, von denen eine auf Hebräisch geschrieben war. Uns wurde gezeigt, wie man den Zeigestab (Yadl) nutzt. Daraufhin gingen wir in den Gemeinderaum, wo man lesen, Spiele spielen und sich entspannen konnte.

Wir haben auch gelernt, dass die Synagoge nicht das Gotteshaus der Juden, sondern eher ein Gebets- und Versammlungshaus ist. Zum Abschluss gingen wir noch ein Eis essen.

Der Besuch der Synagoge war sehr interessant und wir konnten viel daraus mitnehmen.

Vielen Dank an Mirelle Mbah (6A) für ihren interessanten Bericht!

6. Juni 2026