Weihnachtsgruß aus dem Baustein Instrumental
Wie unglaublich passend, dass unsere Schule einen kreativen Kulturschwerpunkt hat (und zudem nach einem bekannten Münsteraner Architekten benannt ist) und sich die Stiftung des Architekten Deilmann der Förderung von Kunst verschrieben hat: Bessere Voraussetzungen für eine kreative Zusammenarbeit kann es ja eigentlich gar nicht geben!
Den Auftakt unserer neuen Kooperation bildet im Übrigen das Kunstprojekt „RE+AKTION“, an dem gleich zwei EF-Grundkurse beteiligt sind. In dem Projekt setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Werken der Sammlung Deilmann auseinander und gestalten eigene künstlerische Arbeiten als Antwort bzw. Reaktion auf ausgewählte Kunstwerke. Zwischen den kreativen Gestaltungsergebnissen der beiden Kunstkurse und den Originalen der Sammlung entsteht so letztlich ein spannender Dialog. Besonderes Highlight: Die Schülerarbeiten werden abschließend in den Räumlichkeiten der Sammlung Deilmann präsentiert. Wer kann schon von sich behaupten, neben echten Superstars der Kunstwelt, wie Andy Warhol oder Günther Uecker ausgestellt zu haben? Was für eine unglaublich tolle Möglichkeit!
Schon jetzt sind weitere Projekte, die die Kooperation mit der Stiftung vertiefen und natürlich das kreative Profil unserer Schule weiter stärken, in Planung.
Ziel war die Sonderausstellung „Listen to the Echo“, welche anlässlich des 70. Geburtstages des südafrikanischen Künstlers William Kentridge realisiert und von ihm selbst kuratiert wurde.
So konnten wir seine Werke ungewöhnlich präsentiert bewundern. Es wurden zum Beispiel viele Naturmaterialien eingesetzt: die meisten Wände wurden mit Kork überzogen, viele Bilder standen auf überdimensionalen Holzstaffeleien oder anderen Holzkonstruktionen.
Der Gesellschaftskritiker und begnadete Zeichner Kentridge zeigt in dieser Ausstellung nicht nur großformatige Kohlezeichnungen, sondern auch Drucke, Plastiken, riesige Wandteppiche und vor allen Dingen auch einige seiner mit Kohle und Kreide virtuos gezeichneten Trickfilme.
Diese Technik hatte der Kurs bereits selbst ausprobiert und konnte so die Arbeit des Künstlers noch mehr wertschätzen.
William Kentridge gehört zu den in NRW abiturrelevanten Künstlern, so dass diese Exkursion also direkt auf das bevorstehende Kunstabi vorbereitet hat. Der Endspurt hat begonnen!
Das Allerbeste war, dass wir unserem gesamten Ausflug von unserem bei dem Wolbecker Kunstwettbewerb „Kunstrasen“ gewonnenen Preisgeld bestreiten konnten.
Am 14. November, 18-19.30 Uhr, findet im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster eine ganz besondere Vorstellung statt: der KULT-Kurs der Klasse 10 des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums, ein Kurs, der Kunst, Literatur und Musik kombiniert, stellt sein außergewöhnliches Projekt vor.
Anfang September haben die Schülerinnen und Schüler sich in Kleingruppen zusammengefunden, sind dann ins Museum gegangen und konnten sich ein Kunstwerk aus der Sammlung des LWL-Museums aussuchen, welches die individuelle Gestaltung ihres Koffers inspiriert.
Am Schlaun ging es also die letzten Wochen sehr kreativ und handwerklich zur Sache und die Koffer könnten verschiedener nicht sein. Während die einen ihren Koffer sehr nah an dem jeweiligen Kunstwerk inspiriert gestaltet haben, haben die anderen ihrer Kreativität ganz viel Spielraum gelassen, wobei sich aber alle darauf konzentriert haben alle Sinne in Gestaltung zu bringen. Die Mühe, die die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler in ihr Projekt gesteckt haben, ist auf jeden Fall sichtbar.
Kommen Sie am Freitag ab 18 Uhr ins Museum und lassen Sie sich von den sechs Vorstellungen, samt interessanten Fakten, eigenen Inspirationen und Mitmachen-Aufgaben, begeistern!
Die Ergebnisse des Museumskoffer-Projekts werden bei der „Jungen Nacht“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur am 14. 11. 2025 präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über viele bekannte Gäste bei ihrer Präsentation.
Informationen: Der Lange Freitag im LWL-Museum für Kunst und Kultur – Junge Nacht (14. 11. 2025, freier Eintritt von 18 bis 1 Uhr)
Um Punkt 14 Uhr öffnete sich die Tür zur Mensa und die Gruselschar stürmte den Partyraum. Die Mensa war nicht mehr wiederzuerkennen. Da, wo gestern noch die kahle Rückwand gewesen war, rasten nun riesige Schwärme von Fledermäusen über die kahle Wand und über der Hochempore zierten Kürbisgirlanden die Gemäuerdecke. Die Fenster waren schwarz verdunkelt und die ganze Mensa war Dank der vielen Helfer aus der Q1 ein liebevoll dekoriertes Spukschloss geworden mit toller Technikbühne. Da waren schon einige ungewöhnliche Gäste dabei, denn durch die Tür drängelten sich lachende Horrorclowns, die drei tanzenden Vampirschwestern, hungrige weiße und graue Mumien, niemand geringeres als Wednesday Adams persönlich, ein paar kichernde Zombies, eine Menge anderer blutüberströmter Schülerinnen und Schüler, die trotz ihrer Verwundungen seltsamerweise beste Laune hatten. Die ganze Spukgesellschaft tanzte schon bald zu den dröhnenden Horror-Beats der Technik-AG und beim Stopp-Tanz konnte im plötzlichen Moment der Stille so mancher zappelige Sextaner nicht mehr so schnell ruhig halten und schied für eine Runde per Spielregel aus. Die DJs der Q1 hatten so manche Gruselplatte aufgelegt und mit manchem erstaunlichen Soundeffekt und Lichteffekt für die richtige Atmosphäre gesorgt.
Jeder der kleinen Gäste bekam eine Stempelkarte, auf der sechs leere Felder für sechs Sammelstempel waren, die man erlangen konnte, wenn man sich traute, jeweils einen der Gruselparcours zu bestehen. Die Parcours waren nichts für schwache Nerven und man musste schon all seinen Mut zusammennehmen, um mit bloßen Händen in die schwarzen Kisten mit Warnhinweisen durch ein enges Loch in das Innere mit wabernden Eingeweiden zu fassen (manche meinten allerdings, es fühle sich eher an wie Gel-Bälle) und in der anderen Kiste zuckten die ängstlichen Finger vor schleimigen Würmern oder dünnen Schlangen zurück (einige sagten später, das sei ein Teller mit kalten Nudeln gewesen.) Besonderen Mut brauchten die Unerschrockenen beim Horrormenü: Der Gast konnte sich aussuchen, ob er einen Kräcker mit Butter und Heuschrecke, Heimchen oder Mehlwurm essen wollte. Als Nachtisch gab es eine Jelly-Bean. Ein Glücksrad zeigte die Farbe an und das gemeine an den Beans ist, dass es von jeder Farbe zwei Geschmackssorten gibt: Die blaue kann z. B nach Honig schmecken oder nach altem Fisch.
Wer jetzt noch Mut hatte, konnte einen weiteren Stempel erlangen, indem er bei der Wahrsagerin sich seiner Zukunft stellte. Aber wie der Zufall es wollte, gab es an diesem Abend nur positive Zukunftsbiografien und alle Kinder konnten sich auf ein Erwachsenenleben in Reichtum, guten Jobs, Handynutzung ohne Grenzen, Wunschhaustieren und eine lange Lebenserwartung bei überdurchschnittlicher Gesundheit freuen. Auch so etwas gibt es nur am Schlaun und war im Eintrittspreis von 4,- Euro schon enthalten. „Dosenwerfen“, und „Narben oder Gruseltattoos schminken lassen“ gehörten zu weiteren Highlights der Stempelstationen. Und nur die Mutigsten hatten am Ende stolz alle sechs Stempel und damit das „ultimative Zertifikat höchsten Halloween-Mutes“ in den Händen.
Das Gruselbüffet, was nun eröffnet wurde, hatte es in sich: Wackelpudding mit Augen (die irgendwie nach Weingummi schmeckten), blutige Muffins (die verdächtig nach Himbeersirup rochen), Cakes mit Spinnenweben und Spinnen (die erstaunlich bewegungslos dasaßen) und viele Kuchen, die so aussahen, als müsse man sie erst noch erlegen, bevor man sie essen kann, waren schon eine weitere Mutprobe und auch einen Stempel auf der Karte wert.
Das Finale der Party war die Prämierung der Kostüme. Nach einer Vorauswahl durch die Jury der Q1 konnten die kleinen Gäste der Party per Applaus den 1. und 2. Platz der besten Verkleidungen wählen. Und so kamen „Wednesday Adams“ (Lena Sommer, 6B) auf den ersten Platz und der Horror-Clown Enno Jonas aus der 5A auf Platz 2. Auch wenn alle gerne noch geblieben wären, endete die Party 15 Minuten später als angekündigt und alle Spukgestalten verschwanden genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren. All die kleinen Monster, Hexen und Gespenster schwärmten nach der Verabschiedung durch Hanna aus der Q1 wieder in die Nacht und verteilten sich auf die Häuser der Stadt und der Vorstädte. Nur das sehr kleine und einsame Team der Q1 räumten mit dem traumatisierten Herrn Goerke das Spukschloss wieder zu einer Schulmensa um und so wird am wirklichen Halloween alles wieder aussehen wie immer. Als der Aufräumtrupp all die Deko und Kisten und Kästen wieder in den Schränken des Erprobungsstufenbüros verstaut hatte, verschwanden auch diese Schülerinnen und Schüler leise in die Stille der heranbrechenden Dämmerung und die Schule war nun wieder leer und alle Räume dunkel und kein Geräusch drang mehr in die nächtliche Stille!
Für alle bleibt nun nur ein Trost: … ein Jahr Vorfreude auf die nächste Halloweenparty 2026!
In der kühlen Morgenluft am Parkplatz vor dem Stadtbad Ost fand die Übergabe statt: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a wurden am Montag und die der b und c am Dienstag und Mittwoch den Klassenlehrerteams übergeben und nach ein paar Abschiedstränchen ging es für die Kleinen dann los in die große weite Welt.
Nach ca. 30 Min war das Ziel, das Schullandheim Nottuln, erreicht und die Zimmer konnten belegt werden. Nach einem Spielevormittag mit den Paten gab es dann das Mittagessen: Bratwurst mit Pommes, und es muss wohl nicht erwähnt werden, dass keine einzige Fritte und kein Zipfel Wurst und auch kein Tropfen Ketchup oder Mayo auf den leergeschleckten Tellern zurückblieben. So gestärkt ging es an die Nachmittagsaufgabe: Da die Strecke zum Longinusturm ein wenig kurz war (Luftlinie ca. 500m), verirrten sich alle Klassenlehrerteams zufällig bei der Wanderung noch für ein paar Kilometer im Wald und als die Kinderschar schließlich nach einigen Feldwegen, steilen Aufstiegen und mehreren vier-mal-rechts umgangenen-Feldern das Ziel, den Turm, erreichte, wurden Fragen wie: „Hätten wir nicht einfach hier am Acker entlang gehen können?“ einfach geschickt überhört. Abgelenkt wurden die Kinder schließlich mit dem Eier-Spiel: Bei dem Spiel ging es darum in Gruppen ein Ei mit Naturmaterialien so gut zu verpacken, dass es beim Fall aus großer Höhe nicht zerbricht. 20 Min waren gar nicht so lang, um diese Aufgabe zu erfüllen. Jede der fünf Gruppen wartete schließlich gespannt, als die Paten die unförmigen Stroh-Stöcker-Moos-Pakete von zwei Felsen vor dem Turm fallen ließen. Einige Gruppen verloren, andere gewannen und neben ein paar Süßigkeiten teilte sich die Gewinnergruppe das sicher verpackte Ei am nächsten Morgen als hart gekochtes Frühstücksei.
Abends gab es dann Pizza, so viel man wollte. Und wer sich nicht überfuttert hatte und nicht durch die einsetzenden Dunkelheit ohnehin schon ein wenig ängstlich war, den traumatisierten dann die Patinnen und Paten bei einer Nachtwanderung: Höhepunkt der Wanderung war dann ein finsterer, dunkler Waldweg: Oben aufgestellt, warteten die Mutigen (deren Knie aber doch ein wenig zitterten) und unten warteten die Paten und jeder konnte dann frei entscheiden, ob er oder sie sich traute, den 300 m langen dunklen Waldweg allein oder mit einem Freund/einer Freundin bei völliger Dunkelheit und absoluter Stille zu bewältigen. Jeder hat es geschafft! Als die Kinder dann glücklich, aber müde an der Herberge ankamen, war es dann auch schon fast 22 Uhr und sie mussten sich schnell fertig machen für die Nachtruhe. Glücklich und zufrieden schliefen die Kinder ein; … – so hatten sich das jedenfalls die Klassenlehrerteams vorgestellt – aber von den Kindern hört man ganz andere Versionen der Nachtruhe. Da jedoch wollen wir mal nicht so genau nachfragen.
Um7 Uhr klingelte entweder der Wecker oder die Wachen waren die Wecker für die Schlafenden, denn bis 9 Uhr musste gefrühstückt sein, eingepackt werden und das Haus geputzt sein. Und dann ging es wieder auf große Fahrt und dann konnte man sich zuhause ausschlafen, denn Schule gab es an diesem Tag keine mehr für die etwas müde aussehenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5.