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Autor: Margarete Schnieders-Milden

Auf Wiedersehen! Verabschiedung unserer Referendarinnen und unseres Referendars

„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ verabschieden wir uns von unseren Referendarinnen und Referendaren, die in den vergangenen Monaten unser Schulleben bereichert haben.

Für euch, liebe Referendarinnen und Referendare, endet eine arbeitsreiche, intensive, aber – mit Blick auf eure Examina – auch erfolgreiche Zeit, in der ihr über euch selbst hinausgewachsen seid. Wir freuen uns mit euch und glauben, ihr habt Grund voller Optimismus in die Zukunft zu schauen.

Wir bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zeit, die vielen Ideen und die positive Energie, die ihr in unsere Schule gebracht habt.

Für euren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir nur das Beste, viel Erfolg und Freude am Lehrerberuf.

Ihr seid immer herzlich willkommen am Schlaun!

Erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik

Lotta, die die 9. Klasse besucht, erreichte einen dritten Platz. Damit gehört sie zu den besten fünf Prozent aller Teilnehmenden – eine beachtliche Leistung angesichts der großen Konkurrenz. Als Anerkennung erhielt sie ein Buch.

Luise aus der 6.Klasse war sogar noch erfolgreicher: Sie sicherte sich einen zweiten Preis und gehörte damit sogar zu den besten 2,5 Prozent. Neben einem Spiel bekam sie eine besondere Auszeichnung: ein T-Shirt für den sogenannten „größten Känguru-Sprung“. Diesen erhält, wer die meisten Aufgaben hintereinander richtig löst – eine Kombination aus Können und Konzentration.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler Knobelaufgaben lösen. Zu jeder Aufgabe gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten, von denen die richtige angekreuzt werden muss. Dabei geht es nicht nur um Rechnen, sondern vor allem um logisches Denken und kreative Lösungswege.

Eine der leichteren Aufgaben lautete beispielsweise:

Die Jahreszahl 2026 hat die folgenden Eigenschaften:

(1) Genau zwei der vier Ziffern sind gleich.

(2) Die Summe der vier Ziffern ergibt 10.

Wie viele Jahreszahlen zwischen 2000 und 2100 haben diese Eigenschaften?

Der Wettbewerb beweist jedes Jahr aufs Neue, dass Mathematik weit mehr ist als trockene Zahlen – und die Erfolge von Lotta und Luise zeigen, wie viel Spaß und Erfolg man dabei haben kann.

Spanienaustausch vom 13. bis 20. April 2026

Unser Spanien-Austausch war eine unvergessliche Erfahrung. Gemeinsam mit zehn Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 und EF reisten wir nach Alcoy, wo wir eine spannende und abwechslungsreiche Zeit verbrachten und schließlich jeder das Erasmusdiplom erhielt.

Während unseres Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, die Städte Alicante und Valencia zu besichtigen, die uns mit ihrer beeindruckenden Architektur und lebendigen Atmosphäre begeistert haben. Außerdem besuchten wir Guadalest, einen in die Felsen gebauten Ort der Mauren und Altea, ein wunderschönes Fischerdorf, an dem wir das gute Wetter besonders genießen konnten.

Das zentrale Thema unseres Austausches war die Wasserproblematik in Spanien. Dazu unternahmen wir eine Wanderung zu einer Quelle, bei der wir hautnah erleben konnten, woher das Wasser kommt und wie es seinen Weg durch verschiedene Systeme schließlich bis hin zum Wasserhahn findet. Diese Einblicke haben uns ein besseres Verständnis für den Umgang mit Wasser und dessen Bedeutung im Alltag vermittelt.

Besonders bereichernd war auch der internationale Austausch: Insgesamt waren sechs Nationalitäten vertreten – Schülerinnen und Schüler aus Belgien, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Italien, Spanien und Deutschland kamen zusammen. So konnten wir nicht nur viel über das Thema Wasser lernen, sondern auch neue Kulturen kennenlernen und Freundschaften schließen.

Bei bestem Wetter und einer tollen Stimmung hatten wir eine wirklich großartige Zeit, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rotary Berufsdienste Award 2026 am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium

In wohlrecherchierten und hochspannenden Vorträgen stellten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule den Schülerinnen und Schülern der EF und der Jury, bestehend aus drei Mitgliedern des angesehenen Rotary-Clubs, dem stellvertretendem Schulleiter Sabri Tulumoglu und Lehrer Christian Hengstermann, die Themen ihrer Facharbeiten vor.

Den Anfang machte Paniz M. Mirfallah, die sich intensiv mit Karoline von Günderrode, einer weithin vergessenen Dichterin der deutschen Romantik, befasst hatte. Leitthema ihrer Dichtung war die Freiheit, nach der sie selbst sich so sehr sehnte. Die anschließenden Vorträge von Tobias Möcke und Romy Möllering galten der Zeit des Nationalsozialismus, einmal dem Nachfolger Adolf Hitlers im Amt des Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, dann der Hitlerjugend in Münster. Tobias Möcke diskutierte eingehend das Ausmaß der Verstrickung des Admirals in die Verbrechen des Naziregimes. Romy Möllering setze sich nicht minder detailliert mit der in erhaltenen Kriegstagebüchern ablesbaren Indoktrinierung junger Münsteraner im Zweiten Weltkrieg auseinander. Zum Abschluss prüfte Florian Rahner, ob §188 StGB, der die Beleidigung von Politikerinnen und Politikern unter Strafe stellt, mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung vereinbar ist.

Den ersten Platz belegte schließlich Tobias Möcke, den zweiten die drei übrigen Schülerinnen und Schüler, die sich allesamt über wertvolle Preise, darunter ein Coaching, freuen durften. Nach vier durchweg hervorragenden Vorträgen war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das vor allem eindrucksvoll das hohe Niveau der wissenschaftlichen Auseinandersetzung der Schlaun-Schülerinnen und Schüler mit literarischen, historischen und politischen Themen unter Beweis gestellt hat. Wir gratulieren herzlich dem ersten Sieger Tobias und den drei Zweitplazierten Paniz, Romy und Florian und sind mehr als stolz auf euch!

Ausstellung Reiselustig im LWL-Museum: Die Klasse 5C stellt im echten Museum aus!

Hasen hoppeln, das weiß jedes Kind. Der Hase Felix aber hoppelt nicht nur, er macht ganz große Sprünge. Viele von euch kennen und lieben ihn aus den Büchern. Ob auf zum Polarkreis oder in warme Länder – Felix ist weit herumgekommen.

Die Klasse 5C hat er nun eingeladen, ihn auf eine seiner Reise zu begleiten. Natürlich haben wir sofort zugesagt.

Erst einmal reisten wir nicht ganz so weit: zum LWL-Museum am Domplatz können wir von Schlaun aus ja sogar zu Fuß spazieren. Dort angekommen lernten wir die Räume kennen, BEVOR die Ausstellung aufgebaut war – ganz wie echte Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

Danach durften wir in die Museums-Werkstatt. Dort trafen wir Felix endlich persönlich, als mehrere Meter hohe Plüschfigur. Neben ihm waren seine Koffer. Allerdings waren sie leer. Jetzt wurde es ernst: Einen von seinen Koffern zu packen, dazu hatte er uns eingeladen!

Nun durften wir also mit ihm auf eine Reise gehen. Für uns ging es hoch in die Berge, da, wo es kalt ist und die Gletscher sind. In den Ateliers des Museums ließen wir diese Gletscher lebendig werden: mit Knete, Papieren, Kleber, Watte, Stiften … der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Gemeinsam packten alle an. Nach und nach verwandelte die 5C den Koffer in eine richtige Berglandschaft.

Nach drei Vormittagen im Museum war das Werk vollbracht: Der Koffer kam in die Ausstellung. Dort kann er nun Seite an Seite mit berühmten Kunstwerken bestaunt werden. Vom 28.3. bis zum 13.9.2026 können Kinder und ihre Familien die Ausstellung besuchen und gleich ein paar tolle eigene Erfahrungen im Gepäck mitnehmen.

Wir hoffen, ihr habt viel Spaß! Eure 5C

Erfolgreich beim Tag der Mathematik am 14.03.2026

Der Tag der Mathematik wird jedes Jahr an einem Wochenende im März vom Zentrum für Mathematik (ZFM) organisiert.  Er fand dieses Jahr erneut in Münster unter der Beteiligung der Universität und acht weiteren Städten in Deutschland mit verschiedenen Mathematik-Wettbewerben statt.

Das Team des Johann-Conrad-Schlaun Gymnasiums mit Sebastian von Veh, Ostap Tovstenko, Edison Steuernagel, Paul Falkuß und Nazarii Bochkovskyi des Jahrgangs 11 errang einen beeindruckenden 5. Platz im Teamwettbewerb in Münster. Im Einzelwettbewerb erzielte Sebastian einen ausgezeichneten dritten Platz, einen hervorragenden 4. Platz teilten sich punktgleich Edison und Nazarii. Insgesamt nahmen in Münster 27 Schüler und 8 Teams aus Schulen des Münsterlandes teil. Eigentlich richtete sich der Wettbewerb an Schüler der Jahrgangstufe 12. Das Team des Schlaun war somit das jüngste Team.

Am frühen Samstagmorgen fanden sich die Schüler in den Räumlichkeiten der Atruvia ein. Getränke und Süßigkeiten standen zur Stärkung bereit. Nun galt es Aufgaben von folgender Art zu lösen:

Gegeben ist ein Quadrat, das in 9 gleichgroße Quadrate unterteilt ist. Das mittlere Quadrat wird herausgeschnitten. Alle verbleibenden Quadrate werden wieder in 9 gleich große Quadrate unterteilt und  es werden jeweils die mittleren Quadrate herausgeschnitten. Wie groß ist die Fläche des durchlöcherten Quadrates, nachdem man diesen Vorgang n-mal wiederholt hat?

In 45 Minuten mussten im Team mehrere Aufgaben dieser Art gelöst und Beweise geführt werden. Anschließend fand der Einzelwettbewerb statt, ebenfalls 45 Minuten lang. Nach einer Mittagspause mit einem Imbiss trafen sich die Teilnehmer wieder im Team, um in einem Tempo-Wettbewerb die „Mathematischen Hürden“ möglichst schnell zu nehmen.

Während die Aufgaben korrigiert wurden, wurden den Schülern die Lösungen vorgestellt (von Prof. Dr. Michael Joachim) und Vorträge gehalten (Was KI mit der Kettenregel zu tun hat, von Dr. Julian Kranz, Universität Münster). Ebenso stellten Auszubildende der Atruvia Ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium vor. Vormittags gab es für die begleitenden Lehrer Vorträge von Prof. Dr. Franziska Jahnke und Prof. Dr. Michael Joachim.

Schließlich endete der Nachmittag mit der Siegerehrung und der Preisverleihung. Erschöpft, aber auch sehr glücklich nahmen die Fünf ihre Urkunden und Preise entgegen. Nächstes Jahr wollen sie sich noch einmal dem Wettkampf stellen.

Wir gratulieren herzlich!

Zentrum für Mathematik

Das ZFM gehört dem gleichnamigen gemeinnützigen Trägerverein an und führt Projekte durch, die vor allem auf besonders begabte und mathematisch interessierte Kinder und Jugendliche ausgerichtet sind.