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Autor: Margarete Schnieders-Milden

KUNSTRASEN: 1. Platz für den Q1 Kunst-Leistungskurs

Der Kurs hatte mit einer Gemeinschaftsarbeit, einer großformatigen Mixed-Media-Collage, an dem KUNSTRASEN – Schülerwettbewerb teilgenommen. Ausgerichtet wurde dieser von „Der kleine Bilderladen und Die Bildeinrahmerin“ (@die.bildeinrahmerin) in Wolbeck.

Wir danken für 200 € Preisgeld, mit welchem im nächsten Schuljahr ein noch vom Kurs auszuwählendes künstlerisches Projekt realisiert werden soll.

Abiturientia Jubiläumsjahrgang 2025 am Schlaun-Gymnasium

Was haben Abipunktur und „Höhen und Tiefen“, „Berge und Täler“ mit Abitur zu tun? Nun diese thematische Verbindung konnte man am Samstag bei der diesjährigen Abiturentlassfeier des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums verfolgen, als 46 freudige und begeisterte Abiturientinnen und Abiturienten entlassen wurden.

Während sich die Schulleiterin Sabine Langenberg in ihrer Rede mit den Irrungen, Gefahren und Erfolgserlebnissen bei einer Bergtour zur Erstürmung des (Abitur-)Gipfels beschäftigte, ging das Beratungsteam von Dr. Nadine Gödeke und Volker Rösner auf die Abipunktur ein. „Jeder Punkt kostet Nerven“, konnten alle Beteiligten im positiven Sinne vermerken, denn auf der Suche nach „dem einen Punkt“ war oft Durchhaltevermögen, Fokussierung auf das Ziel und viel Herzblut und Herzlichkeit gefragt, Eigenschaften, die diese Stufe ausmachten. Daher kämpften nicht nur die Abiturientinnen und Abiturienten mit Abschiedsschmerzen, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen des Schlaun-Gymnasiums. Besonders erfreulich ist, dass in dieser Abiturientia zwei Mal das Ergebnis mit 1,0 vergeben werden konnte und insgesamt 40% eine eins vor dem Komma hatten. Da dieser Abiturjahrgang als „Jubiläumsjahrgang“ in der 125-jährigen Geschichte des Schlaun-Gymnasiums entlassen wurde, gab es hier gleich zwei überraschende Momente. An jedes Mitglied der Abiturientia wurde eine Baumpatenschaft im Sinne der Nachhaltigkeit vergeben. Diese 51 Bäume können im Wiederaufforstungsprogramm im Harz bewundert werden. Das Geschenk wurde von den „Ehemaligen Schlaun-Schülern“ finanziert, um den „frischen“ Ehemaligen ihre Verbundenheit zu zeigen. Erstmalig wurde der „Schlaun-Kultur-Preis“ an besonders talentierte Schülerinnen und Schüler in den Fächern Musik oder Kunst verliehen. Preisträger waren: Anna Marinca, Max Pospiech, Yuhueon Nam, Lilli Rose, Maria Volodorskaya und Penelope Kuhn.

Sehr ergreifend waren die musikalischen Beiträge von Maria Volodarskaya am Klavier, Yuhueon Nam und Mona Klimaschewski (Gesang) begleitet von Alexander Ott (Q1) am Klavier und Maximilian Pospiech am Klavier, die ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten. Nach einer sehr herzlichen und emotionalen Verabschiedung in der Kreuzkirche fand die Entlassfeier ihren Ausklang bei einem Sektempfang an der Schule und dem anschließenden Abiball im Handorfer Hus. Eine tolle Stufe ist gegangen!!!

Unsere Abiturientia im Jubiläumsjahr 125 Jahre Schlaun:

Imran Al Mohammed, Abdullah Alnaeemi, Daniel Bauer, Jakob Baumgarten, Luisa-Marie Birwes, Leonard Bleibel, Jonah Braun, Mike Chadik, Issa Ali Chalhoub, Zoé Colquhoun, Róisín Cotter, Mathilda Diedenhofen, Dalia El Sayed, Theo Finn Griebel, Greta Haase, Judith Hartmann, Greta Hausen, Emily Herber, Maximilian Jenschke, Lili Jüsgen, Zoe Kisnat, Penelope Kuhn, Lasse Kutsch, Lisa Lakebrink, Felix Lieder, Hui Man Hadassah Ma, Lene Mansur, Anna Marinca, Raphael Möller, Yuhyeon Nam, Ginta Nekvedaviciute, Julius Overkamp, Maximilian Pospiech, Lilly Reich, Nelli Rieger, Jan Paul Rönick, Lilli Rose, Greta Scamandro, Lina Schmitte, Julia Schneider, Viktor Tarnowski, Julian Tigranjan, Maria Volodarskaya, Frieda Voß, Ria Weverinck, Piet Wiesmann

Projekttag in der 5A zum Thema „Zeitreise“

Am Dienstag hatten wir Besuch in der 5A. Wir haben während unseres Projekttages zum Thema „Zeitreise“ das 80 Jahre zurückliegende Kriegsende zum Anlass genommen, Zeitzeuginnen zu Wort kommen zu lassen. Frau Kranz, die 90jährige Uroma von Felix, hat Fragen zu ihrer Kindheit während des Nationalsozialismus und nach dem Krieg beantwortet. Frau Borchard, die Oma von Julius, hat aus dem von ihrem Vater geschriebenen Buch vorgelesen, in dem er von Flucht und Kriegsgefangenschaft berichtet. „So etwas darf sich nie wiederholen!“, betonten beide. Frau Kranz ergänzte: „Ich hatte keinen eigenen Willen.“ Sie animierte die Schülerinnen und Schüler, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Vielen Dank den Zeitzeuginnen für ihre eindrücklichen Erzählungen!

Vernissage: Projektkurs Kunst „Licht-Schatten-Spiel“

Ausgehend von unterschiedlichen künstlerischen Positionen und Fragestellungen wurden im Laufe der Zeit eigene Ideen zum Themenfeld „Licht-Schatten-Spiel“ entwickelt und in Form von kleineren und großen Projekten künstlerisch umgesetzt. Neben unterschiedlichsten Einzelarbeiten entstanden unter anderem auch ganze Werkreihen mit dem Schwerpunkt Licht und Schatten.

Wie die Ausstellung zeigt, waren die künstlerischen Strategien und Umsetzungstechniken der Schülerinnen und Schüler des Projektkurses ausgesprochen vielseitig. So konnten die Gäste der Vernissage nicht nur Fotografien, Trickfilme, Malereien, Zeichnungen, Stencils und Collagen, sondern auch bildhauerische Arbeiten und Ergebnisse kombinierter Techniken betrachten. Die künstlerischen Projekte spielten – passend zum Schwerpunkt des diesjährigen Kurses – mit Licht und Schatten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für die Präsentation der wirklich vielseitigen Ergebnisse.

Gespannt sind wir im Übrigen auch schon auf den nächsten Projektkurs, welcher sich im kommenden Jahr mit dem Themenschwerpunkt „natürlich künstlich“ auseinandersetzen wird.

Allgemeine Informationen zum Projektkurs: Der Projektkurs Kunst richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Lust haben, sich über zwei Kurshalbjahre intensiv mit der kreativen Umsetzung eigener künstlerischer Konzepte und Ideen auseinanderzusetzen. Am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium wird der zweistündige Projektkurs in der Q1 angeboten.

Die jeweiligen Schwerpunkte der Projektkurse variieren von Kurs zu Kurs. Grundsätzlich geben diese zwar eine klare inhaltliche Fokussierung vor, lassen aber zugleich genug Offenheit für die Ent­wick­lung einer eigenen Projektidee.

Weitere Informationen geben das Oberstufenteam und natürlich die Fachschaft Kunst.

Kreative VIELFALT am Schlaun – der 10er-KULT-Kurs präsentiert: ein Thema – viele Perspektiven

Während einer Input-Phase wurden uns zunächst mögliche Inspirationsquellen vorgestellt, z.B. vielseitige künstlerische Ausdrucksformen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, eine wissenschaftliche Dokumentation zum Thema „Neurodiversität“ sowie Romane und Filme, die sich mit Migration, Identitätssuche und Rassismus beschäftigen. Bei unserer anschließenden künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema waren uns kaum Grenzengesetzt.

Die Abschlussaufführung, bei der alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe eingeladen waren, zeigte, wie unterschiedlich der Begriff „Vielfalt“ interpretiert werden kann: Eine digitale Kunstinstallation lud zum Nachdenken über die Unendlichkeit des Universums ein. Ein Schüler kreierte mit koreanischen Schriftzeichen aus Verpackungsmaterialien aus verschiedenen Kulturen einen bunten Appell für Vielfalt. Um Verbundenheit bei gleichzeitiger Vielfalt der Kulturen ging es auch bei der raumgreifenden Installation aus Draht und Figuren aus Modelliermasse. Bei einer Mitmach-Aktion konnten Besucherinnen und Besucher auf Blättern festhalten, was sie einzigartig macht, und diese an einem symbolischen Baum aus Maschendraht anbringen. Es gab eine Live-Kunstaktion, bei der kleine Porträts von ausgewählten Besucherinnen und Besuchern angefertigt und in ein künstlerisches Gesamtwerk integriert wurden. Eine Gruppe von Schülerinnen hat in Münsters Innenstadt Menschen verschiedenen Alters interviewt, um dann ihre Gedanken zu der Bedeutung von Vielfalt in unserer Welt zu präsentieren. Zwei andere Schülerinnen befragten sowohl Kinder aus der 5. Jahrgangsstufe als auch Erwachsene, um herauszufinden, wo und wann Ausgrenzung entsteht und wie die Beteiligten diese erleben. Ein selbst komponiertes Musikstück vereinte verschiedene Genres und bildete die Grundlage für eine Videopräsentation. Ein Kunstwerk untersuchte gesellschaftliche Vorstellungen von Schönheit. Den vielfältigen Einsatz von Recycling-Material demonstrierte ein Architekturprojekt. Ein selbst gestaltetes Kochbuch verband kulinarische Traditionen verschiedener Kulturen. Mit malerischen und filmischen Mitteln wurden verschiedene Zitate zum Thema „Vielfalt“ interpretiert. Und eine beeindruckende Montage von zersprungenen Spiegelfliesen zu einem dreidimensionalen Spiegel setzte sich mit der Vielfalt verschiedener Blickwinkel auseinander.

Alle Projekte beweisen, wie bereichernd unterschiedliche Perspektiven sein können. Die Präsentation war ein voller Erfolg und das Abschlussplädoyer unserer beiden Moderatorinnen Minoo und Nadia kam von ganzem Herzen. Ihr Fazit lautete: „Unsere Unterschiede sind keine Hindernisse, sondern eine Bereicherung. Sie bringen neue Perspektiven und machen Zusammenarbeit kreativer und lebendiger. Wir sehen unsere Verschiedenheit nicht als Herausforderung, sondern als Chance – für ein respektvolles, starkes und buntes Miteinander.“

Die entstandenen Werke sind noch bis zu den Sommerferien im Schulgebäude zu sehen.

(Bericht von Henri Jütte und Ina Hellmann)

Peter Pan – die Premiere

Unsere Kulturschiene wächst heran: Die mittlerweile acht Kulturbausteine der Klassen 5-7 entwickeln sich prächtig und haben in diesem Schuljahr gemeinsam das Theaterstück Peter Pan von J. M. Barrie erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Vielen Dank euch allen für diese wunderbare Zeit, die ihr uns am Freitag durch euren Einsatz bereitet habt!

Auch wenn das Theaterstück erstmals im Jahr 1904 aufgeführt worden ist, erzählt es eine zeitlose Geschichte von der Sehnsucht nach der Unbeschwertheit der Kindheit. Denn der Untertitel lautet „Der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“. Und die talentierten Schauspielerinnen und Schauspieler des Kulturbausteins Theater mit Herrn Lucke und Frau Holtmannspötter haben die Geschichte in die Gegenwart geholt: Wendy und ihre Geschwister der Familie Große Schulze leben in Münster, haben einen Robodog mit KI als Kindermädchen und folgen Peter Pan ins Nimmerland – das muss dann wohl Bielefeld sein. Die Bühne wurde zu einer Phantasiewelt mit tanzenden Feen und Piraten aus dem Baustein Tanz von Frau Meier-Kolthoff und Frau Krechel und dem vom Baustein Foto und Film animierten tickenden Krokodil. Auch die Special Effects und Videosequenzen lagen in den kundigen Händen dieses von Herrn Tulumoglu geleiteten Bausteins. Und zur phantastischen Atmosphäre trugen auch das Bühnenbild vom Baustein Kunst unter Frau Hellmann und Frau Dewenter und die Kostüme aus dem Baustein Nähwerkstatt unter Frau Jung ebenso wie die vom Baustein Holzwerkstatt mit Herrn Schulte Wörmann und Herrn Caffier gestalteten Elemente bei. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Baustein Chor unter der Leitung von Frau Dr. Batyuk und Herrn Rothaus mit seinen schönen Liedern und Frau Dr. Batyuk am Klavier.

Und was wäre das alles ohne den von Herrn Reckmann geleiteten Baustein Bühnentechnik, der nicht nur, wie das im Anschluss gezeigte Video des Making-of zeigte, in tagelanger Arbeit die alte Turnhalle in den Theatersaal der Schlaunhalle verwandelt und Bühne und Technik aufgebaut hatte, sondern auch für die professionelle Ausleuchtung und Soundtechnik sorgte.

So viele erfindungsreiche und liebevolle Details, so viele zauberhafte Ideen – das Publikum war begeistert und zeigte das mit langanhaltendem Applaus, als am Ende Frau Langenberg die einzelnen Kulturbausteine mit ihren Leiterinnen und Leitern auf die Bühne rief.

WIR.GESTALTEN.KULTUR, WIR SIND SCHLAUN – das konnten wir erleben!

Weitere öffentliche Vorstellungen, zu denen es noch Restkarten gibt, werden am am Freitag, 4. 7. und am Dienstag, 8. 7. jeweils um 17 Uhr in der Schlaunhalle stattfinden.

Seid ihr auch schon gespannt, welches Theaterstück im kommenden Jahr von der Kulturschiene inszeniert wird? Wir verraten es bald!