Im Mittelpunkt stand das Thema „Fliehen und Ankommen“. In drei Workshops setzten sich die Jugendlichen mit den Ursachen von Flucht, den Herausforderungen des Ankommens in Deutschland sowie mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem direkten Austausch mit Geflüchteten und Mitarbeitenden der Fachstelle Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten des Sozialamtes Münster. Die persönlichen Schilderungen ermöglichten authentische Einblicke in Lebensgeschichten von Geflüchteten und in die Herausforderungen, vor denen Geflüchtete, aber auch die aufnehmenden Kommunen stehen. Die offene Gesprächsatmosphäre trug dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Perspektivwechsel zu ermöglichen.
Gemeinsam wurde in Workshops darüber diskutiert, wie Vorurteilen und rechtsextremen Ressentiments begegnet werden kann und welche Bedeutung Zivilcourage und demokratische Werte im Alltag haben.
„Demokratie wird nicht allein im Unterricht vermittelt – sie entsteht vor allem durch Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verständnis“, betont die Schule. Der Tag der Demokratiebildung habe eindrucksvoll gezeigt, wie politische Bildung durch persönliche Gespräche lebendig werde und junge Menschen dazu ermutige, Verantwortung für ein respektvolles und demokratisches Miteinander zu übernehmen.